Progroup AG
Neuer Verpackungspark in Ellesmere stärkt Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz

04.06.2020 Progroup, einer der führenden Wellpappenrohpapier- und Wellpapphersteller Europas aus Landau in der Pfalz (Deutschland), betreibt im britischen Ellesmere Port bereits seit Januar 2019 mit dem Wellpappformatwerk PW12 eines der effizientesten und leistungsstärksten Werke der gesamten Branche. Das Unternehmen investiert nun in die Infrastruktur am Standort und der Verpackungshersteller Krystals in Produktionsanlagen.

Progroup PW 12, Ellesmere Port
© Foto: Progroup
Progroup PW 12, Ellesmere Port
 Insgesamt fließen 20 Millionen Pfund (rund 22 Mio. Euro) in den Ausbau des Standorts zu einem Verpackungspark.

 

Der Verpackungspark verknüpft die Hightech-Wellpappanlage von Progroup mit der spezialisierten Verpackungsherstellung von Krystals. Damit wird ein Höchstmaß an Effizienz bei den Produktionsabläufen erreicht. Zudem setzen die beiden Kooperationspartner ihre Nachhaltigkeitsstrategie konsequent um, indem sie ressourcenschonende Technologie einsetzen und CO2-Emissionen verringern. 

 

 

Starke Partner: Gemeinsam erfolgreich wachsen

Progroup ist  weiterhin konsequent auf Wachstumskurs. Basis hierfür sind langfristige, vertrauensvolle Kooperationen mit unabhängigen, mittelständischen Verpackungsherstellern. Der Standort Ellesmere Port spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Progroup hat über 80 Millionen Pfund in das 2019 eröffnete Hightech-Werk investiert, diese Summe wird nun mit dem Bau des Verpackungsparks nochmal erhöht. „Mit dem Modell der Verpackungsparks verfolgt Progroup das Ziel, gemeinsam mit seinen Kunden zu wachsen, um die Position am Markt weiter auszubauen. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Erfolgsgeschichte am Standort Ellesmere Port mit unserem langjährigen Partner Krystals fortschreiben können“, sagt Jürgen Heindl, Vorstandsvorsitzender von Progroup.

 

 

Erfolgsmodell Verpackungspark: Effizient und umweltfreundlich

Der Verpackungspark entsteht auf einer Fläche von insgesamt rund 16.000 Quadratmetern und wird im 2. Halbjahr 2020 fertiggestellt. Die Produktions- und IT-Systeme der beiden Partner werden miteinander vernetzt. Dadurch werden Flexibilität und Effizienz deutlich gesteigert. „Eine sorgfältig aufeinander abgestimmte technische Ausstattung sowie ein erprobtes Lager- und Logistikmanagement sorgen für höchste Liefersicherheit. Im flexiblen Zusammenspiel können wir so kurzfristige Bedarfsfälle einfacher und reaktionsschneller meistern. Dank unserer Kooperation mit Progroup können wir Ellesmere Port als wichtigen Produktionsstandort stärken. Unser Hauptsitz wird weiterhin in Lincoln bleiben“, sagt Arron Shingdia, Geschäftsführer von Krystals.  

 

 

Hightech-Wellpappformatwerk mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Der Zusammenschluss zahlt auf die Nachhaltigkeitsstrategie beider Unternehmen ein. „Wellpappe, die über eine Brückenanbindung zu Krystals geliefert wird, benötigt in Zukunft weder Transportmittel noch Verpackung. Alleine im Jahr 2021 sparen wir so rund 1.800 LKW-Fahrten ein. Dadurch erzielen wir eine deutliche Senkung von Lärm und CO2-Emissionen“, sagt Maximilian Heindl, Chief Development Officer und Mitglied des Vorstands von Progroup.

 

Bei den in Ellesmere Port hergestellten Wellpappsorten  handelt es sich um sogenannte Next-Generation® Produkte, die aus 100 Prozent Altpapier hergestellt werden. Sie zeichnen sich durch ein geringeres Gewicht bei gleicher Festigkeit aus. Dadurch können Lagerkosten gering gehalten und LKW-Transporte zu Kunden außerhalb des Verpackungsparks eingespart werden.

 

 

State-of-the-Art-Technik für größtmögliche Effizienz

Mit einer Arbeitsbreite von 3,35 Metern kann das Wellpappformatwerk 235.000 Tonnen Wellpappe pro Jahr herstellen. Eine Reihe von Neuentwicklungen sorgt für eine sehr hohe und konstante Arbeitsgeschwindigkeit von 400 Metern in der Minute. Möglich wird diese Geschwindigkeit durch die hoch automatisierte Steuerung der Gesamtanlage. Das State-of-the-Art-Hochregallager mit 14.500 Lagerplätzen wird beispielsweise mit vier automatischen Regalbediengeräten nahezu autonom betrieben. Aktuelle Betriebsinformationen erhalten die Mitarbeiter live auf Smart-Watch-ähnliche Wearables – entweder grafisch aufbereitet oder über das Headset. Und auch die Qualitätskontrolle erfolgt mit Hilfe der „Board dimension control“ automatisiert. Dieses System nimmt die Maßüberprüfung vor und sorgt für 100 Prozent zuverlässige Qualität bei den Wellpappformatbögen.

 

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