Schumacher Packaging
Ausweitung papierbasierter CargoProfil Produktserie

09.08.2018 Die Schumacher Packaging Gruppe, einer der größten familiengeführten Hersteller für Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe (www.schumacher-packaging.com), zeigt auf der diesjährigen Fachpack in Nürnberg seine papierbasierten CargoProfil Produkte für die Logistik in Ein- und Mehrwegsystemen (25.-27.09.2018, Halle 4 / Stand 4-301).

CargoPropal Paletten sind so belastbar wie Holz, aber leicht wie Papier
© Foto: Schumacher Packaging Cargopropal
CargoPropal Paletten sind so belastbar wie Holz, aber leicht wie Papier

Geringes Gewicht und minimiertes Verletzungsrisiko verbessern die Logistik  

Das innovative CargoProfil Material ist ein Papierhohlprofil aus gewickeltem Wellpappen-Rohpapier, das aus Papiernebenbahnen gewonnen wird. Schumacher Packaging fertigt aus diesem CargoProfil Transportpaletten und Abdeckrahmen, die leicht sind wie Papier, aber ebenso belastbar und stabil wie herkömmliche Paletten und Topdecks aus Holz. Das revolutionäre Papiermaterial lässt sich ganz einfach über das Altpapier entsorgen und ist vollständig recycelbar. Damit ist es weit umweltfreundlicher und ressourcenschonender als die etablierten Lösungen aus Holz. Zum CargoProfil Produktprogramm gehören derzeit CargoPropal Paletten sowie CargoProtop Abdeckrahmen und Abdeckplatten.
 

CargoPropal setzt neue Maßstäbe


Einer der großen Vorteile der CargoPropal Paletten ist ihr geringes Gewicht: Während eine übliche Euro-Palette 28 kg wiegt, bringt die papierbasierte Palette von Schumacher Packaging nur rund 7 kg auf die Waage. Von dieser Gewichtersparnis profitieren auch die Logistik-Mitarbeiter, denn das Handling wird für sie deutlich einfacher. Gleichzeitig sorgen die glatten Oberflächen und stoßabsorbierenden Kanten für ein geringeres Verletzungsrisiko. Dennoch steht die Stabilität der papierbasierten Palette der einer herkömmlichen Holzpalette in nichts nach. Zudem eignet sich CargoPropal ideal für den Einsatz in der Lebensmittelbranche, denn mit dem Papiermaterial werden Hygienevorschriften problemlos eingehalten:
Anders als Holz benötigt das Papierprofil keine Vorbehandlung gegen Schädlinge und ist dadurch hygienisch völlig unbedenklich. Die Grundstruktur der CargoPropal Transportpalette besteht aus gewickelten Papierprofilen, die mit eingeklebten Wellpappe-Blöcken in Schumacher S-Welle stabilisiert werden. Aufgrund ihrer Form und dank Aussparungen für den Gabelstaplertransport lässt sich CargoPropal wie jede herkömmliche Euro-Palette handhaben und verladen, auch mit automatischen Transportsystemen. Die innovative Palette ist in der Standardgröße von 1200 x 800 mm erhältlich.

Minimiertes Verletzungsrisiko dank CargoProtop

Auf der Fachpack zeigt Schumacher Packaging auch die papierbasierten CargoProtop Produkte, die der stabilen und sicheren Fixierung der Ladung auf einer Transportpalette dienen. CargoProtop ist als Abdeckplatte bzw. Abdeckrahmen erhältlich. Im Vergleich zur konventionellen Spanplatte hat die papierbasierte Lösung gleich drei Vorteile: Sie ist leichter, stabiler und robuster. Dank runder Kanten, geringem Gewicht und splitterfreiem Material ermöglicht CargoProtop eine problemlose Handhabung und ein optimales Bändern. Das Verletzungsrisiko beim Handling, Palettieren und Bändern reduziert sich, und auch das geringe Gewicht schont die Gesundheit der Mitarbeiter. Zudem ist es ein wichtiger Vorzug aus hygienischer Sicht, dass beim Bändern weder Splitter noch Schmutzpartikel entstehen können. Die CargoProtop Abdeckplatten und -rahmen liefert Schumacher Packaging in der Standardgröße 1200 x 800 mm.

Serienreifer Digitaldruck – in Hochglanzqualität
Die CargoProfil Paletten und die CargoProtop Abdeckrahmen lassen sich auf Wunsch mit einem individuellen, farbigen Druckbild versehen. Hierzu bedruckt Schumacher Packaging einen Wellpappenbogen im innovativen Digitaldruck-Verfahren und klebt ihn anschließend auf das Papierhohlprofil auf. So lässt sich der Wellpappenbogen beispielsweise mit farbigen Firmenlogos oder Barcodes kennzeichnen. Aktuell betreibt Schumacher Packaging im Stammwerk in Ebersdorf eine Digitaldruckmaschine von Durst. Die Partner Durst und Schumacher Packaging haben diese Maschine für den Mass-Volume-Digitaldruck gemeinsam in der Produktion erprobt und weiterentwickelt, bis sie im Sommer 2018 die Serienreife erreichte. Diese neue Digitaldruckmaschine ist in der Lage, große, industrielle Auflagen baugleicher Verpackungen in beliebig viele Teilserien zu splitten, von einem bis zu mehreren tausend Bogen. So lässt sich die Bedruckung von Bogen zu Bogen variieren: mit verschiedenen Druckbildern, Versionen oder Barcodes. All dies ist unmittelbar und ohne Rüstkosten möglich. Verpackungen können dadurch ganz nach Wunsch kategorisiert und personalisiert werden, ob regional, saisonal, aktions- oder kundenbezogen. Dank spezieller Farben von Durst ist Schumacher Packaging zudem der einzige Hersteller, der einen Verpackungs-Digitaldruck in Hochglanzqualität liefert.

Über Schumacher Packaging
Die Schumacher Packaging Gruppe (www.schumacher-packaging.com) mit Stammsitz im bayrischen Ebersdorf bei Coburg ist ein Experte für maßgeschneiderte Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe. Schon seit Jahren zählt das inhabergeführte mittelständische Unternehmen zu den Produktivitäts- und Technologieführern der Verpackungsbranche. Ein wichtiger strategischer Vorteil ist es, dass Schumacher Packaging eine breite europäische Marktpräsenz mit einheitlich hohen Technik-, Qualitäts- und Service-Standards an allen Standorten verbindet. Das umfassende Produktspektrum deckt die Verpackungsbedürfnisse verschiedenster Branchen ab und reicht von Transport-, Automaten- und Verkaufsverpackungen über Faltschachteln und Trays bis hin zu Präsent-Verpackungen und Displays. Schumacher Packaging entwickelt und fertigt zudem kundenspezifische, schlüsselfertige Verpackungslösungen und bietet als Full-Service-Lieferant umfangreiche Serviceleistungen für alle Stufen der Supply Chain.

Seit seiner Gründung im Jahr 1948 ist das Unternehmen in Ebersdorf in der Nähe von Coburg angesiedelt. Weitere deutsche Produktionsstandorte von Schumacher Packaging befinden sich in Bielefeld, Forchheim, Greven, Hauenstein, Schwarzenberg und Sonneberg. Fünf weitere Betriebsstätten liegen in Polen: jeweils eine in Bydgoszcz und Grudziądz sowie zwei in Breslau. In Myszków hat die Gruppe 2016 eine komplette Papierfabrik übernommen. Im niederländischen Breda gibt es einen Produktionsstandort für Displays, im tschechischen Nýrsko entstehen Spezial- und Verbundverpackungen, und der deutsche Standort Lehrte bietet Co-Packing-Services. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete Schumacher Packaging einen Jahresumsatz von 591 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl der Gruppe beträgt derzeit rund 3.000. Zu den vielen renommierten Referenzkunden zählen Bosch-Siemens Hausgeräte, IKEA, Lindt und Würth.

www.schumacher-packaging.com




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