Voith
Neue energieeffiziente Tissue-Prozesslinie

15.01.2015 Mitte November 2014 konnte die neue Prozesslinie der Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG am Hauptsitz Miltenberg erfolgreich in Betrieb genommen werden. Ziel des Tissueherstellers war es, eine moderne und effiziente Anlage zu erhalten, die mit neuester, ressourcenschonender und energiesparender Voith Technologie ausgestattet ist. Hierbei kam der Nipco Flex T Schuhpresse besondere Bedeutung zu, die durch den hohen Trockengehalt nach der Presse den Bedarf an thermischer Energie um bis zu 20 % reduziert. Gleichzeitig eignet sie sich ideal zur Herstellung von weichen Papieren und erfüllt so die hohen Qualitätsanforderungen von Fripa.

© Foto: Voith
Die PM 7 ist auf eine Papierbreite von 2 700 mm ausgelegt und soll zukünftig bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 2 100 m/min Toilettenpapiere und Küchentücher aus 100 % Frischzellstoff herstellen. Mit dieser Produktionskapazität gehört die Miltenberg PM 7 zu den aktuell leistungsfähigsten Tissuemaschinen der Welt. Voith lieferte die komplette Prozesslinie an Fripa: Von der Stoffaufbereitung und dem Konstantteil über die Tissuemaschine, Nebenaggregate und Anlagenzubehör bis hin zu Automatisierung, Elektrifizierung und Engineering. Zudem waren im Lieferumfang umfangreiche Service- und Ersatzteilleistungen inkludiert wie beispielsweise das komplette Bespannungspaket, welches ideal auf die Anforderungen einer Schuhpresstechnologie abgestimmt ist.

Herzstück der neuen PM 7 ist der Yankee-Zylinder Evo Dry Y mit der neuen Schuhpresstechnologie Nipco Flex T. Weitere energieeffiziente Komponenten sind unter anderem der Intensa Pulper und der Twin Flo Refiner mit Pluralis Refinergarnituren in der Stoffaufbereitung, der innovative Konstantteil mit dem neu entwickelten Stoffauflaufsortierer Integra Guard, der Master Jet T Stoffauflauf sowie perfekt auf den Herstellungsprozess abgestimmte Trockenhauben und Luftsysteme.

„Voith stand uns während der Planung und Abwicklung des Projektes als echter Partner zur Seite und hat uns mit der PM 7 eine innovative Anlage geliefert. Besonders wichtig waren uns ein maximal optimierter Energieverbrauch, moderate Betriebskosten, niedrige Wasser- und Abwasserwerte und eine hohe Weichheit des Papiers. All diese Anforderungen erfüllt die neue PM 7“, erklärt Fripa-Geschäftsführer Andreas Noack.

Die Wurzeln der Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG reichen zurück bis 1911. Das Unternehmen steht für hochwertige Hygienepapiere, die den ständig wachsenden Ansprüchen an Hygiene in der modernen Gesellschaft entsprechen. Fripa ist ein gefragter Tissueproduzent im internationalen Hygienepapier-Markt und bekannt für seine besondere Flexibilität und Verlässlichkeit.


Abbildung: Die neue Prozesslinie der Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG am Hauptsitz Miltenberg
Foto: Voith



www.voith.de
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