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Rekordstart ins Berufsleben bei Mercer Rosenthal

06.08.2019 Am 1. August war es soweit. 14 junge Menschen unserer Region starteten mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung ihre Ausbildung bei Mercer Rosenthal. Dabei begrüßten Geschäftsführer Leonhard Nossol, Personalleiterin Manuela Sämisch und Betriebsratvorsitzende Heike Brandt 13 Auszubildende und einen Studenten im Unternehmen.

Im Vordergrund Auszubildende und deren Ausbilder von Mercer Rosenthal Im Hintergrund (v.l.n.r.): Manuela Sämisch (Personalleiterin), Leonhard Nossol (Geschäftsführer), Heike Brandt (Betriebsratsvorsitzende)
© Foto: Mercer
Im Vordergrund Auszubildende und deren Ausbilder von Mercer Rosenthal Im Hintergrund (v.l.n.r.): Manuela Sämisch (Personalleiterin), Leonhard Nossol (Geschäftsführer), Heike Brandt (Betriebsratsvorsitzende)

 

In der langjährigen Geschichte des Rosenthaler Traditionsunternehmens spielt die Ausbildung schon immer eine besonders große Rolle. Als hochmoderner Hersteller von Zellstoff, Bioenergie und weiteren Nebenprodukten ist Mercer Rosenthal auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Deshalb ging das Unternehmen im Februar diesen Jahres auch neue Wege bei der Gewinnung von Auszubildenden. Gemeinsam mit dem Schwesterwerk Mercer Timber in Saalburg-Ebersdorf wurden die jungen Menschen der Region zur ersten „Nacht der Ausbildung“ eingeladen.

 

„Die Resonanz war riesig. Viele Besucher nahmen an Werkstouren teil und ließen sich die Ausbildungberufe direkt im Werk vor Ort von Mitarbeitern und Azubis des Zellstoffwerkes erklären.“

Die Personalleiterin Manuela Sämisch freut sich sehr, dass sich so viele junge Menschen für einen Ausbildungsberuf in unserem Unternehmen entschieden haben. Neben einem Chemielaboranten, vier Papiertechnologen, vier Konstruktionsmechanikern und zwei Mechatronikern beginnen auch zwei Elektroniker ihre Ausbildung. Besonders erfreulich ist dabei, dass auch zwei junge Frauen diese technischen Berufe erlernen werden.

 

Auf die Fragen:

 

„Warum einen Beruf in der Industrie ergreifen? Sind Internet und Co. nicht viel zeitgemäßer und cooler? Außerdem schenkt so mancher Ausbildungsbetrieb schon mal ein I-Pad oder ein Handy zum Ausbildungsvertrag. Das tut Mercer Rosenthal nicht, warum?“.

 

antwortet Manuela Sämisch:

 

„Wir wollen niemanden mit einem Werbegeschenk in unser Unternehmen locken. Mercer Rosenthal agiert sowohl in der Produktion als auch bei der Mitarbeitergewinnung nachhaltig. Wir möchten den jungen Leuten der Region die Möglichkeit bieten eine fundierte Ausbildung zu erhalten und danach dauerhaft am Erfolg des Unternehmens mitzuarbeiten, um die Früchte der Arbeit gemeinsam zu ernten.“

 

So erhalten die Auszubildenden bereits ein Einstiegsgehalt von 960 Euro und bis zum 3. Lehrjahr steigt die Ausbildungsvergütung auf 1.080 Euro bei einer 35-Stunden-Woche. Neben 30 Tagen Urlaub sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld werden auch die Auszubildenden bei einer Bonusausschüttung mit begünstigt. Obendrauf trägt das Unternehmen auch die Kosten für die Internats- und Wohnheimunterbringung sowie zahlreiche zusätzliche Qualifzierungen.

 

Leonhard Nossol, Geschäftsführer des Rosenthaler Zellstoffwerkes ist besonders stolz darauf, wieviel junge Menschen in den vergangenen Jahren im Unternehmen eine Heimat gefunden haben.

 

„Seit 2012 haben wir alle ausgelernten Azubis übernommen. Die Übernahmequote seit 1996 liegt bei fast 90 Prozent. Mit dem Engagement der Mitarbeiter und jährlichen Investionen von ca. 250.000 Euro in Weiterbildung verfügen die Mitarbeiter von Rosenthal über ein sehr hohes Qualifikationsniveau. So ist es uns auch gelungen, dass sich viele ehemalige Azubis in verschiedene Positionen, wie Vorarbeiter, Meister, Werkführer in der Produktion und sogar Abteilungsleiter entwickelt haben.“

 

Auch im nächsten Jahr möchte Mercer Rosenthal wieder ausbilden. Am 29. November ist die „2. Nacht der Ausbildung“ geplant.

 

(Leonhard Nossol, Geschäftsführer)    

 

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