UPM
Lieferungen nach Russland eingestellt

03.03.2022 Durch die russische Aggression gegen die Ukraine hat sich die geopolitische Situation in Europa nachhaltig verändert. Dies hat weitreichende menschliche, politische und wirtschaftliche Auswirkungen in Europa, und die Situation entwickelt sich rasch.

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Das Hauptanliegen sind die Menschen, die unter dem Krieg leiden. UPM unterstützt seine Mitarbeiter in den betroffenen Gebieten. UPM hat diese Woche auch begonnen, der Ukraine humanitäre und materielle Unterstützung zu leisten.

 

UPM wird seine Lieferungen nach Russland vorerst einstellen. UPM-Unternehmen werden die russischen Kunden und Lieferanten über die Situation auf dem Laufenden halten. Während die Forstindustrie derzeit nicht direkt von den internationalen Sanktionen betroffen ist, können Sanktionen gegen den Finanzsektor die Geschäfte und Transaktionen von UPM oder seinen Kunden in Russland beeinträchtigen. Die volle Wirkung der derzeitigen und möglichen neuen Sanktionen und Gegensanktionen wird erst bekannt sein, wenn sich die Situation weiterentwickelt. UPM beobachtet die Situation genau und trifft entsprechende Entscheidungen.

 

UPM hat Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten in beiden Ländern, aber UPM ist nur begrenzt auf dem russischen und ukrainischen Markt vertreten. UPM Raflatac verfügt über ein Distributionsterminal in der Region Kiew mit 13 Mitarbeitern. Der Terminalbetrieb wurde bis auf Weiteres eingestellt. In Russland beschäftigt UPM 800 Mitarbeiter, von denen die meisten im Sperrholzwerk Chudovo arbeiten. Die Operationen laufen derzeit wie gewohnt ab. Die Verkäufe von UPM nach Russland und in die Ukraine beliefen sich zusammen auf rund 2 % des Gesamtumsatzes von UPM im Jahr 2021. Die Vermögenswerte in Russland betragen weniger als 1 % der Konzernsumme. Im Jahr 2021 stammten weniger als 10 % der Holzbeschaffung von UPM nach Finnland aus Russland.

 

www.upm.com

 

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