Laakirchen Papier
Nachhaltige Reduktion von CO2-Ausstoß und Energieverbrauch

07.02.2019 Die Investitionen der letzten Jahre wirken sich positiv auf den Energieverbrauch sowie CO2-Ausstoß der Papierfabrik Laakirchen aus.

Laakirchen Papier hat auf der Papiermaschine PM11 eine Produktionskapazität von bis zu 350.000 Tonnen SC-Papier jährlich
© Foto: O. Winterleitner (www.lichtmeister.com)
Laakirchen Papier hat auf der Papiermaschine PM11 eine Produktionskapazität von bis zu 350.000 Tonnen SC-Papier jährlich
 Die in der Branche etablierten Darstellungen von Umweltauswirkungen in Form des „Paper Profile“ und „Carbon Profile“ zeigen die relevanten und verbesserten Umwelt-Parameter klar auf. Laakirchen Papier AG hat sich darüber hinaus zusätzlich einer freiwilligen Überprüfung der Berechnungen durch Quality Austria unterzogen.

Im Jahr 2017 wurden diverse Um- und Ausbaumaßnahmen bei Laakirchen Papier durchgeführt und in Zuge dessen auch der Rohstoffeinsatz von Primärfaser auf Sekundärfaser umgestellt. Diese Umstellung trägt einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Stromverbrauchs und des CO2-Ausstoßes bei der Herstellung von SC-Papier (Produktname „Grapho“) im Vergleich zu den Berechnungen vor dem Um- und Ausbau bei. „Unser Ziel ist es eine nachhaltige Papierproduktion. Das erreichen wir, indem wir besonders auf einen umweltbewussten Prozesskreislauf und nachhaltigen Einsatz von Ressourcen achten. Unsere Kunden können bei Ihrer Bestellung darauf vertrauen, dass unsere Produkte mit Produktionsanlagen nach dem neuesten Stand der Technik hergestellt werden. Mit den Investitionen der letzten Jahre haben wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht“, sieht Thomas Welt, CEO Laakirchen Papier AG, Erfolg in den bestehende Umweltprojekten der Papierfabrik.

Paper Profile – Fremdstromverbrauch erheblich gesenkt

Das Paper Profile ist ein freiwilliges Umweltdatenblatt und liefert wesentliche Parameter zu Wasser- und Luftemissionen, die bei der Herstellung von Papier anfallen. Laakirchen Papier reduzierte durch seine Umstellung auf 100% Recyclingpapier die erhobenen Werte signifikant. Beispielsweise verringerte sich die spezifische CSB-Emission (CSB … Chemischer Sauerstoffbedarf) der SC-Produktion um rund ein Drittel. Weiters fallen auch Schwefelemissionen und feste Deponieabfälle aufgrund des Verzichts von zugekauftem Zellstoff weg. Die Produktionsumstellung wirkt sich im Allgemeinen positiv auf den Fremdstromverbrauch aus. Dieser konnte um 10% pro Tonne Fertigware gesenkt werden.

Carbon Profile – CO2-Emissionen um ein Fünftel reduziert

Das Carbon Profile ist eine Erklärung über den CO2-Ausstoß, welcher mit der Papierproduktion sowie dem Transport von Roh- und Fertigmaterialien zusammenhängt und folgt den von CEPI vorgegebenen Berechnungskriterien. Durch den geringeren Chemikalieneinsatz und dem geringeren Energiebedarf konnte Laakirchen Papier eine Verringerung des spezifischen CO2- Ausstoßes der SC-Produktion um ein Fünftel erreichen. „Die Papierindustrie arbeitet kontinuierlich an der Reduzierung des Energieverbrauchs. Auch unser Fokus liegt darin, zukünftig weiter Potenziale einer nachhaltigen Papierproduktion zu suchen und uns kontinuierlich zu verbessern. Das neue Wasserkraftwerk, welches Mitte 2019 fertig gestellt wird, wird sich positiv auf den Energieverbrauch unserer Papierfabrik auswirken“, gibt Welt Einblick in aktuell laufende Projekte.

Über Laakirchen Papier AG

Die Laakirchen Papier AG mit Sitz in Laakirchen (Oberösterreich) hat sich auf die Produktion und Weiterentwicklung von superkalandrierten, ungestrichenen Papieren (SC-Papier) sowie leichtgewichtigen Wellpappenrohpapieren für den europäischen Markt spezialisiert. Laakirchen Papier AG erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 211,7 Mio. Euro und beschäftigte durchschnittlich 461 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Nähere Informationen unter http://laakirchen.heinzelpaper.com

Über die Heinzel Group
Die unter dem Dach der Heinzel Holding vereinte Heinzel Group zählt mit ihren Industriestandorten Zellstoff Pöls AG, Laakirchen Papier AG (beide Österreich), Raubling Papier GmbH (Deutschland) und AS Estonian Cell (Estland) zu den größten Herstellern von Marktzellstoff, Magazinpapier sowie Wellpappenrohpapier in Mittel- und Osteuropa. Der Handelsbereich umfasst mit der Wilfried Heinzel AG ein weltweit tätiges Handelshaus für Zellstoff, Papier und Karton sowie mit der Europapier International AG das führende Papiergroßhandelsunternehmen in Mittel- und Osteuropa. Die Bunzl & Biach GmbH ist der größte und bedeutendste Altpapierhändler Österreichs und ist führender Großhändler in Zentral- und Osteuropa. Der Wachstumserfolg der Unternehmensgruppe basiert auf der Erfüllung höchster Kundenansprüche an Qualität und Effizienz.
Die Heinzel Group erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 1.817 Mio. Euro und beschäftigte durchschnittlich 2.409 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Nähere Informationen unter www.heinzel.com
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