FFI Fact Sheet
Sichere Verwendung von Titandioxid in Lebensmittel-Faltschachteln

15.07.2021 Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA European Food Safety Agency) hat kürzlich ihre Sicherheitsbewertung aus 2016 für Titandioxid als Lebensmittelzusatzstoff revidiert. EFSA kommt nun zu dem Schluss, dass Titandioxid als Lebensmittelzusatzstoff und als Zusatzstoff in Tierfutter nicht mehr als sicher angesehen werden kann.

Der FFI – Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. vertritt seit 1948 die Interessen von rund 60 Unternehmen mit über 80 Produktionsstandorten dieses Industriezweigs, der jährlich ca. 990.000 Tonnen Faltschachteln produziert, was einem Produktionswert von rund 1,95 Mrd. Euro entspricht.
© Foto: FFI
Der FFI – Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. vertritt seit 1948 die Interessen von rund 60 Unternehmen mit über 80 Produktionsstandorten dieses Industriezweigs, der jährlich ca. 990.000 Tonnen Faltschachteln produziert, was einem Produktionswert von rund 1,95 Mrd. Euro entspricht.

In diesem Zusammenhang sind auch Fragen in Bezug auf die Verwendung von Titandioxid in Lebensmittelbedarfsgegenständen aufgekommen, die bereits Gegenstand der Kommunikation zwischen Faltschachtel-Herstellern und ihren Kunden sind. Der FFI Arbeitskreis Qualitätsmanagement hat dazu ein neues FFI Fact Sheet Titandioxid bei Lebensmittel-Faltschachteln erstellt.

In das Fact Sheet sind insbesondere auch die Klarstellungen des europäischen Verbands der Druckfarbenindustrie EuPIA eingeflossen, der zu Titandioxid bei Lebensmittelbedarfsgegenständen Position bezieht. EuPIA stellt diesbezüglich fest, dass die Verwendungen von Titandioxid bei bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen nicht von der EFSA-Stellungnahme berührt sind. Eine entsprechende Risikobewertung für den Verbraucher leitet sich aus dieser Klarstellung ab, die in dem FFI Fact Sheet erläutert wird. Das FFI Fact Sheet Titandioxid kann von der FFI Geschäftsstelle angefordert werden (www.ffi.de).

 

 

 

Über den Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI)

Der FFI – Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. vertritt seit 1948 die Interessen von rund 60 Unternehmen mit über 80 Produktionsstandorten dieses Industriezweigs, der jährlich ca. 990.000 Tonnen Faltschachteln produziert, was einem Produktionswert von rund 1,95 Mrd. Euro entspricht. Die FFI-Mitglieder repräsentieren dabei rund zwei Drittel des Branchenumsatzes. Die Faltschachtelbranche beschäftigt ca. 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältigen Berufsbildern. Branchenspezifische Berufe wie Verpackungs­ingenieur, Drucker, Packmitteltechnologe, Verpackungsentwickler oder Mediengestalter gehören ebenso dazu wie kaufmännische, technische und logistische Berufe. Traditionell zeigt sich die Industrie mit derzeit rund 700 Auszubildenden zukunftsorientiert und verantwortungsbewusst. Der FFI unterstützt seine Mitglieder mit vielfältigen Produkten sowie Dienstleistungen und trägt so nachhaltig zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei. Das Gremien- und Informationsangebot des FFI ist einmalig in Europa. Er sorgt systematisch für Know-how-Transfer und Kompetenzsteigerung durch Informationsver­anstaltungen und Fortbildungsseminare, aber auch mit Leitfäden, Richtlinien, Mustern und Checklisten.

 

www.ffi.de

 

 

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