Thimm
Displays aus Graswellpappe

31.10.2019 Wellpappe aus Graspapier ist ein alternatives Verpackungsmaterial für nachhaltig handelnde Unternehmen. Thimm produziert die ressourcenschonende Wellpappe derzeit an den Standorten in Deutschland und Tschechien. Die ersten Displays aus Graswellpappe werden aktuell in der weltweit ersten Concept Shopping Mall „Bikini Berlin“ eingesetzt.

© Foto: Thimm

Mit der Herstellung von Graswellpappe bietet Thimm seinen Kunden nun eine weitere umweltfreundliche Alternative an. Basis der Wellpappe ist Graspapier, das eine verbesserte Ökobilanz gegenüber holzbasiertem Papier aufweist. Graspapier besteht zu rund 30 Prozent aus Graspeletts und zu 70 Prozent aus Altpapier. Das Gras wird mehrmals im Jahr von gesetzlich festgelegten, landwirtschaftlich nicht genutzten Ausgleichsflächen gewonnen. Auf diesen Grünflächen wird weder gedüngt noch eine chemische Behandlung durchgeführt. Ferner stellt die Bewirtung der Flächen eine zusätzliche Einnahmequelle für die Landwirtschaft dar.

 

Für die Papierproduktion werden die aus Gras bestehenden Peletts durch rein mechanische Prozesse aufbereitet. Das führt zu einem extrem geringen Wasserverbrauch im Herstellungsprozess. Menschen, Unternehmen und Umwelt profitieren darüber hinaus von einer geringen CO2-Emission während der Papierherstellung.

 

Branchenübergreifend einsetzbar

Derzeit verarbeitet Thimm den Rohstoff auf den Wellpappenanlagen in Deutschland und Tschechien. Graswellpappe lässt sich auf den Verarbeitungsmaschinen analog normaler Wellpappe stanzen, falten oder kleben. Mittels aller gängigen Druckverfahren innerhalb der Thimm Gruppe lässt sich auch Graswellpappe exzellent bedrucken. Die Papierstruktur ist danach weiterhin erkennbar, bietet eine hervorragende Wiedergabe der Druckfarben und sorgt somit für eine aufmerksamkeitsstarke Wirkung am Point of Sale.

 

Wellpappe aus Graspapier kann branchenübergreifend für Verpackungen und Displays verwendet werden und fördert den Trend zu papierbasierten nachhaltigen Verpackungslösungen. Für Foodbuzz, einem Vermarkter für Food-Startups, produzierte Thimm die ersten Displays aus Graswellpappe. Foodbuzz präsentiert bis Januar 2020 neue Produkte von Food-Startups in einem eigenen Pop-Up Store im Bikini Berlin. Bei den eingesetzten Displays handelt es sich um das modulare Displaysystem „Sales Amplifier“ von Thimm. Die modularen Palettendisplays bestehen aus Grundkomponenten in Form von unbedruckten Standard-Trays, kombiniert mit einem individuellen Displaymantel. Der umlaufende Mantel wurde im Digitaldruck bedruckt und bietet so den Startups eine aufmerksamkeitsstarke Präsentationsfläche.

 

www.thimm.de

 

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