Ritter und Koehler Paper Group
Ritter Sport mini jetzt im Papierbeutel

15.04.2021 Die Alfred Ritter GmbH & Co. KG macht einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu nachhaltigeren Verpackungen: Die Ritter Sport minis gibt es nun nicht mehr im von Kunststofffolie umhüllten Tray, sondern in einem Standbeutel aus Papier.

Ritter Sport mini Tüte in fünf Sortierungen
© Foto: Alfred Ritter
Ritter Sport mini Tüte in fünf Sortierungen

Damit nähert sich das Familienunternehmen seinem Ziel, Verpackungen zu nutzen, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, im Einklang mit Mensch und Natur stehen und als Wertstoff in Kreisläufen wiederverwertbar sind. Spätestens ab 2025 will Ritter Sport alle Verpackungen auf eine papierbasierte Lösung umstellen.

 

Nach ersten Tests mit papierbasierten Primärverpackungen im vergangenen Jahr kommt mit der mini Tüte nun das erste, dauerhaft im Sortiment verfügbare Produkt in den Handel, dessen Sekundärverpackung vollständig aus Papier besteht. „Die mini Tüte ist ein wichtiger Schritt, weil wir damit erstmals eine Umverpackung haben, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, als Wertstoff wiederverwertbar ist und mit der wir im Vergleich zur bisherigen Verpackung 15 Tonnen Kunststofffolie pro Jahr einsparen“, erklärt Katja Binder, Leiterin der Verpackungsentwicklung bei Ritter Sport.

 

Zusammenarbeit mit Koehler Paper Group

Das Papier für die mini Tüte wurde gemeinsam mit der Koehler Paper Group entwickelt und ist FSC®-zertifiziert. Eine Beschichtung auf der Innenseite ermöglicht es, den Papierbeutel maschinell durch Heißsiegeln zu verschließen und bietet außerdem zusätzlichen Produktschutz. Trotz dieser Beschichtung, die als funktionaler Strich mit geringem Kunststoffanteil aufgetragen wird, ist es möglich, den Beutel im Altpapier zu entsorgen. 

 

Die einzelnen minis sind weiterhin in der bekannten Polypropylenfolie verpackt, die nicht nur optimalen Produktschutz und größtmögliche Produktsicherheit bietet, sondern ebenfalls voll recyclingfähig und nach Cradle to Cradle (Material Health Certificate, Bronze Standard) zertifiziert ist. Auch wenn erste Tests mit papierbasierten Primärverpackungen vielversprechend verlaufen sind, erfüllen bisher verfügbare Materialien noch nicht alle Ansprüche, die Ritter an Produktschutz und maschinelle Verarbeitung stellt.

 

Dem Thema Packaging widmet sich auch der aktuelle Ritter Sport Nachhaltigkeitsbericht 2020, der den Titel „Das Richtige tun“ trägt – ein Verweis auf den Antrieb des Familienunternehmens, das Richtige zu tun, um richtig gute Schokolade zu machen. Der Nachhaltigkeitsbericht erscheint seit 2014 alle zwei Jahre und dokumentiert Strategien, Prozesse und Maßnahmen im Rahmen des Nachhaltigkeitsmanagements. Als Fortschrittsberichts informiert er über die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens und über die Annäherung an kurz-, mittel- und langfristige Ziele sowie zukünftige Planungen. Mit der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts unterstreicht das Unternehmen seinen ausdrücklichen Wunsch und die Bereitschaft, mit allen relevanten Stakeholdern transparent zu kommunizieren und in einen offenen, partnerschaftlichen Dialog zu treten.

 

 

Über die Alfred Ritter GmbH & Co. KG
Im Einklang mit Mensch und Natur zu wirtschaften, ist der zentrale Grundsatz der Alfred Ritter GmbH & Co. KG. Neben Themen wie CO2-Neutralität und Packaging steht der nachhaltige Rohstoffbezug dabei im Vordergrund. Deshalb bezieht das Familienunternehmen als erster und bislang einziger großer Tafelschokoladenhersteller bereits seit 2018 für das gesamte Sortiment, das die Marken Ritter Sport und Amicelli umfasst,ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao und investiert jährlich rund elf Millionen Euro in den nachhaltigen Kakaobezug. Das Familienunternehmen mit Sitz im schwäbischen Waldenbuch beschäftigt rund 1.650 Mitarbeitende und erzielte 2020 einen Umsatz in Höhe von 470 Millionen Euro. 

 

www.ritter-sport.de

 

 

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