Neuer Geschäftsführer für Koehler Greiz
Udo Hollbach leitet die Geschäfte für Recycling-Papiere

16.05.2019 Udo Hollbach ist seit Mai 2019 neuer Geschäftsführer des Standorts Greiz bei der Koehler Paper Group. Für den gebürtigen Essener ist Thüringen in gewisser Weise eine Rückkehr zu den Wurzeln.

Udo Hollbach ist seit Mai 2019 neuer Geschäftsführer des Standorts Greiz bei der Koehler Paper Group
© Foto: Koehler Paper Group
Udo Hollbach ist seit Mai 2019 neuer Geschäftsführer des Standorts Greiz bei der Koehler Paper Group

„Eigentlich wollte ich nicht mehr in eine Festanstellung“, sagt Udo Hollbach lächelnd. Allerdings konnte er sich dem Reiz der neuen Aufgabe nicht entziehen.

 

Thüringer Blut in den Adern

„Vor genau 100 Jahren kam mein Opa von Thüringen ins Ruhrgebiet“, erzählt Hollbach. Im Grunde habe er Thüringer Blut in den Adern und fühle sich der Region von jeher sehr verbunden. So war die Entscheidung für die Aufgabe bei Koehler einfach. Das allerdings hat auch mit der Herausforderung zu tun.

Bei Koehler in Greiz sieht er eine große Chance. „Was wir hier mit Papier machen, zeigt die Flexibilität des Werkstoffes“, sagt er. Nur wenige andere Materialien ließen sich so gut und so oft wiederverwerten. Die Produktvielfalt am Standort Greiz begeistert den 55-Jährigen. Koehler stellt hier ausschließlich Papier und Karton auf Recycling-Basis her.

 

Über 35 Jahre Erfahrung in der Papierindustrie

Hollbach ist die Begeisterung für Papier anzumerken. Seit Anfang der 1980er Jahre ist er der Branche verbunden, war lange im Großhandel tätig und wurde über die Jahre zum Vertriebs- und Marketingspezialisten. Seine Managementerfahrung gab er als Gastdozent an Hochschulen an den ‚Nachwuchs‘ weiter.

Für seine Aufgabe in Greiz hat er klare Ziele. „Wir möchten den Standort ausbauen und optimieren“, sagt er. Dabei stellt er fest, eine sehr gute Ausgangsbasis vorgefunden zu haben. „Unser Ziel ist es, das gute Ergebnis noch weiter auszubauen und neue Märkte zu erschließen.“

 

Taktik, Strategie und gutes Marketing

Dass Thüringen als Wirtschaftsregion viele Chancen bietet, ist Hollbach bewusst. „Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen und habe den Strukturwandel miterlebt“, sagt er. „Auch dort boten sich viele Chancen, die es zu nutzen galt.“

Aus dem Ruhrgebiet hat er auch seine Leidenschaft für Fußball mitgebracht. Der Sport gebe viele Anhaltspunkte dazu, wie es auch unternehmerisch klappen kann. „Erfolgreicher Fußball beinhaltet Taktik, Strategie und gutes Marketing“, sagt er. „Außerdem lehrt uns der Fußball, welche Kräfte freigesetzt werden, wenn die Identifikation groß ist.“


Ohne die Analogie zu weit treiben zu wollen, sieht Hollbach doch Parallelen zu seinem Engagement in Greiz. „Wir haben hier ausgezeichnete Produkte“, sagt er. „Wir können stolz sein.“ Die Voraussetzungen dafür sind gut. Denn, so Hollbach, „Koehler zählt zu den besten Papierunternehmen weltweit.“


Mehr zur Koehler Paper Group:

Die Koehler Paper Group ist nicht nur einer der weltweit führenden Hersteller von Spezialpapieren, sondern bewegt sich mit der neuen Papiermaschine PM 8 auch in den Bereich der Papiere für flexible Verpackungen. Ziel ist es, nicht wiederverwertbares Plastik durch Papier und wiederverwertbare oder kompostierbare Verbundstoffe zu ersetzen.

An seinen vier Standorten produziert Koehler mit über 1.800 Mitarbeitern mehr als 500.000 Tonnen verschiedener Spezialpapiere und betreibt gleichzeitig verschiedene Kraftwerke, um die Energie für die Papierherstellung mittelfristig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gewinnen zu können.

Teil des Unternehmens ist eine große Abteilung für Forschung und Entwicklung, die unter anderem das erste für den Lebensmittelkontakt zugelassene Thermopapier entwickelt hat. Zu den derzeitigen Aufgaben zählt die Entwicklung funktionaler Oberflächen, die durch ihre Barriere-Eigenschaften Kunststoff in Verpackungen ersetzen sollen.

www.koehlerpaper.com

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