Koehler / Katz
Jubiläum für die Übernahme eines Traditionsunternehmens

06.11.2019 „Wir sind froh, den Fortbestand eines so traditionsreichen Unternehmens zu gewährleisten, den Mitarbeitern eine langfristige Perspektive zu bieten und der Region entscheidende Impulse zu geben.“ So wurde Koehlers CEO Kai Furler 2009 in einer Pressemitteilung zitiert, die die Übernahme der damals insolventen The Katz Group bekannt gab. Zehn Jahre ist das inzwischen her, und seitdem hat sich einiges getan. Im Oktober 2009 wurde die Übernahme besiegelt, neues Wachstum versprochen und eine langfristige Zukunftsperspektive skizziert. Es lässt sich bilanzieren, dass die Versprechen eingehalten wurden. Zwar haben die Jahre auch Veränderungen und Herausforderungen mit sich gebracht, aber die Grundstimmung war immer positiv und ist es immer noch.

© Foto: Koehler Paper Group

„Wir haben die Übernahmeentscheidung zu keinem Zeitpunkt bereut“, resümiert Furler heute. „Natürlich haben sich Katz und Koehler gemeinsam weiterentwickelt, aber das ist auch wichtig“, ergänzt Dr. Stefan Karrer, technischer Vorstand bei Koehler. Er spielt damit auch auf neue Produkte an, die in den vergangenen Jahren das Portfolio von Katz erweitert und bereichert haben. Dazu zählt die Trittschalldämmung Green Lignin ebenso, wie das Katz Display Board, das am Point-of-Sale beispielsweise als Hängeschild zum Einsatz kommt.

 

Nicht wegzuklicken: Praktisch, originell und von hoher Qualität

Produkt Nummer 1 ist und bleibt aber nach wie vor der Untersetzer. „Einen Deckel tut man auf etwas drauf“, erklärt Furler, warum er nicht gerne vom Bierdeckel spricht. Allerdings sei auch diese Funktion möglich, um das Getränk im sommerlichen Biergarten vor Flugobjekten zu schützen. „Der Untersetzer ist ein großartiges und sicherlich zuweilen unterschätztes Accessoire mit vielen Anwendungsmöglichkeiten.“

 

Das sieht auch Karsten Beisert so. Er ist seit Jahresbeginn Geschäftsführer von The Katz Group und hat es sich zum Ziel gemacht, den Untersetzer in der Wahrnehmung aufzuwerten. „Wir haben es hier mit einem Kommunikationsmedium mit sehr hoher Reichweite zu tun“, sagt er. Man könne und wolle sie nicht wegklicken. „Der Untersetzer liegt den ganzen Abend vor uns, wir spielen damit, notieren etwas darauf und nehmen ihn vielleicht sogar mit nach Hause.“ Der praktische Nutzen vereine sich mit hoher Qualität und Originalität.

 

Der Untersetzer gehört zur Tischkultur

Der Untersetzer gehört zu Katz, genauso, wie beide zu Weisenbach gehören. Das weiß Beisert sehr gut. „Man spürt, wie Unternehmen und Ort zusammengehören und Weisenbach so zur Welthauptstadt des Bierdeckels geworden ist.“ Allerdings spricht auch Beisert lieber vom Untersetzer, der, so wird er nicht müde zu betonen, zu einer guten Tischkultur gehört. Man habe vielfältige Veredelungsmöglichkeiten, könne den Untersetzer in Farbe, Form und sogar Geruch variieren. „Der Untersetzer muss überall eingesetzt werden, wo Getränke auf den Tisch kommen.“

Die Geschichte von Katz hat mit der Übernahme durch Koehler nach unruhigen Jahren vor 2009 wieder an Stabilität gewonnen. Langweilig ist es allerdings nie geworden. Und das ist auch nicht zu befürchten, wie sich Furler und Beisert einig sind. „Katz passt nach wie vor ausgezeichnet zu Koehler“, sagt Furler und ist sich sicher: „Dieses Jubiläum ist erst der Anfang von einer viel längeren Erfolgsgeschichte.“

 

www.koehlerpaper.com

 

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