Topac
Verpackungen aus Karton – alles andere als Käse

06.08.2020 „Was bringt uns ökologisch produzierter Käse, wenn er nicht umweltschonend verpackt ist?“ Diese Frage haben sich Frederik Hohnstedt, Inhaber der Molkerei Siebenhäuser und sein Betriebsleiter Christian Preuß in den vergangenen Monaten sehr häufig gestellt und intensiv nach einer Lösung gesucht.

Neue Verpackung bei Siebenhäuser im Einsatz. Der überwiegende Teil der Verpackungen besteht aus Karton, lediglich die Barriereschicht zum Schutz des Käses besteht aus Kunststoff.
© Foto: Topac
Neue Verpackung bei Siebenhäuser im Einsatz. Der überwiegende Teil der Verpackungen besteht aus Karton, lediglich die Barriereschicht zum Schutz des Käses besteht aus Kunststoff.
Fündig geworden sind sie schließlich bei Topac in Gütersloh. Gemeinsam mit dem Spezialisten für Printprodukte und Kartonverpackungen sowie dem Maschinenanbieter Ribbeck hat die innovative Molkerei aus dem niedersächsischen Rehden ein Pilotprojekt im milchwirtschaftlichen Bereich aufgesetzt und für die unterschiedlichen Käsespezialitäten von Siebenhäuser nachhaltige Verpackungen auf Kartonbasisentwickelt.

Der überwiegende Teil der Verpackungen besteht aus Karton, lediglich die notwendige dünne Barriere-Schicht zum Schutz des Käses besteht aus Kunststoff. „Für die Umsetzung unserer Vision von einer nachhaltigen Verpackung haben wir mit Topac nicht nur einen zuverlässigen Partner gefunden, sondern einen Vorzeigeproduzenten, der sich für Umweltschutz und Reduzierung von Verpackungsmüll in der Lebensmittelindustrie einsetzt. Als privat geführte Bioland Molkerei Vorreiter in der nachhaltigen Verpackungskonzeption der Milchwirtschaft zu sein, darauf sind wir sehr stolz“, so Molkereichef Hohnstedt.

Und Topac-Geschäftsführer Sven Deutschmann ergänzt: „Die Molkerei Siebenhäuser ist der ideale Partner, um den Beweis zu erbringen, dass Lebensmittelproduktion in allen Bereichen ökologisch und ressourcenschonend sein kann, ganz ohne Einbußen in Qualität und Effizienz.“

Topac, ein Tochterunternehmen der Bertelsmann Printing Group, beschäftigt sich bereits seit Anfang des Jahres 2019 mit dem Markt für nachhaltige Lebensmittelverpackungen. Im März vergangenen Jahres hat das Unternehmen die für die Herstellung von Lebensmittel-Primärverpackungen notwendige Zertifizierung gemäß DIN FSSC 22000 erhalten und kurz darauf mit der Fertigung von Verpackungsprodukten begonnen, die es ermöglichen, den Einsatz von Kunststoffen um bis zu 70% zu reduzieren. Seitdem baut Topac kontinuierlich weiteres Know-how in diesem Geschäftsfeld auf und arbeitet in der eigenen Produkt-& Designentwicklungsabteilung an völlig neuartigen Verpackungskonzepten.

 

www.topac.de

 

 

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