Schumacher Packaging
Übernahme von Jaffabox

14.11.2019 Die Schumacher Packaging Gruppe, der familiengeführte Hersteller für Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe, ist weiter auf Wachstumskurs: Das Unternehmen hat zum 5. November 2019 den Verpackungshersteller Jaffabox Ltd mit Sitz in Birmingham, England, übernommen.

Neue Partner, v.l.n.r.: Martin Wedel (CFO Schumacher Packaging Gruppe), Mark Amyes (Sales Manager Jaffabox), Björn Schumacher (CEO Schumacher Packaging Gruppe), Annette Amyes (General Manager Jaffabox), Frank Amyes (CEO Jaffabox), Jochen Drösel (Sales Manager Schumacher Packaging Gruppe).
© Foto: Schumacher Packaging
Neue Partner, v.l.n.r.: Martin Wedel (CFO Schumacher Packaging Gruppe), Mark Amyes (Sales Manager Jaffabox), Björn Schumacher (CEO Schumacher Packaging Gruppe), Annette Amyes (General Manager Jaffabox), Frank Amyes (CEO Jaffabox), Jochen Drösel (Sales Manager Schumacher Packaging Gruppe).

Jaffabox ist technologisch auf dem neuesten Stand und bietet vielfältige Verpackungslösungen aus eigener Wellpappen-Herstellung – von Versandkartons über Shelf-ready-Verpackungen bis hin zu maßgeschneiderten „Design Services“ für individuelle Kundenanforderungen. Damit sichert sich Schumacher Packaging einen weiteren starken Anbieter für die Unternehmensgruppe und einen strategisch bedeutsamen Standort in Europa.

 

Mit der Übernahme von Jaffabox baut Schumacher Packaging seine europäische Marktpräsenz weiter aus. Dadurch ergeben sich insbesondere für international agierende Kunden des Verpackungsspezialisten mit Stammsitz in Ebersdorf logistische Vorteile. Nicht wenige von ihnen haben selbst Standorte im Vereinigten Königreich. Ihnen bietet Schumacher Packaging damit –insbesondere in Zeiten des Brexit – einen verlässlichen Anlaufpunkt vor Ort. Zudem können sie sich auf einen weiteren starken Anbieter innerhalb der Unternehmensgruppe verlassen, der sich durch einen hohen Technologiestandard und eine ausgeprägte Serviceorientierung auszeichnet. Björn Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher Packaging Gruppe, betont: „Jaffabox bietet immenses Potenzial, das wir gemeinsam im Unternehmensverbund optimal ausschöpfen werden – zum Vorteil unserbeider Kunden.“ Denn auch die Kundschaft des englischen Verpackungsherstellers profitiert von dem Zusammenschluss: Sie erhält Zugang zum umfassenden Produktportfolio und den Full-Service-Leistungen der internationalen Schumacher Packaging Gruppe. Ansonsten gibt es für Jaffabox-Kunden Kontinuität, denn die Geschäftsführung bleibt weiterhin in den Händen der Familie Amyes.

 

 

Auf dem Weg zum europäischen Full-Service-Anbieter

Jaffabox in den Unternehmensverbund aufzunehmen, ist für Schumacher Packaging ein weiterer Schritt im Rahmen einer Strategie des internationalen Wachstums. „Immer mehr Unternehmen agieren heute international und haben Standorte in ganz Europa“, erklärt Jochen Drösel, Vertriebsleiter der Schumacher Packaging Gruppe.„Und natürlicharbeiten sie bevorzugt mit einigen wenigen Lieferanten für das gesamte Einzugsgebiet zusammen –am liebsten auf einem einheitlichen Qualitäts-und Preisniveau –anstatt für jedes Land separat Anbieter auswählen zu müssen.“ Die Schumacher Packaging Gruppe will genau diesen Ansprüchen gerecht werden. Björn Schumacher dazu:„Es ist nicht unser vorrangiges Ziel, durch die Expansion Marktanteile zu gewinnen. Vielmehr wollen wir bestehenden Kunden ein zusätzliches Angebot machen und unsere Versprechen als Full-Service-Anbieter bestmöglich erfüllen.“

 

 

Verpackungsspezialisten auf gleicher Wellenlänge

Dass die Übernahme von Jaffabox aus strategischen Gesichtspunkten für beide Partner folgerichtig ist, zeigt sich auch an den Gemeinsamkeiten der Unternehmen: Sie sind beide inhabergeführt, blicken beide auf eine über 70-jährige Firmengeschichte zurück und werden jeweils von einem erfolgreichen Gespann zweier Brüder geleitet. „Wir freuen uns, dass wir nun Teil der Schumacher Packaging Familie sind“, erklärt Frank Amyes, einer der beiden Geschäftsführer von Jaffabox. „Damit stellen wir für unsere Kunden sicher, den gewohnten Service und die hohe Produktqualitätfortsetzen zu können. Darüber hinaus sind wir in der Lage, ihnen das erweiterte Produktportfolio und die europäische Präsenz von Schumacher Packaging anzubieten. Das ergibt Vorteile und Stärke für alle Beteiligten!“

 

 

Nachhaltigkeitsbewusstsein mal zwei

Es gibt noch mehr Parallelen: Sowohl Jaffabox als auch Schumacher Packaging weisen eine besondere Zukunftsorientierung auf, die auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit basiert. Als Hersteller von Verpackungen aus Well- und Vollpappe verarbeiten beide Unternehmen nachwachsende Rohstoffe aus der Natur – mit entsprechend vorteilhafter CO2-Bilanz – und fertigen Produkte, dievollständig recycelbar sind. Jaffabox hatte sich schon Ende der Siebziger Jahre auf das Wiederverwerten von Verpackungen fokussiert und verfügt über ein modernes Recyclingsystem. Auch bei Schumacher Packaging werden Ressourcenschonung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht nur großgeschrieben, sondern praktiziert – etwa durch hochmoderne Technologien in den Bereichen Produktion und Logistik: Der Verpackungsspezialist verfügt über drei Papier- und Kartonmaschinen mit geschlossenem Recyclingsystem der eigenen Stanzabfälle. Zudem basiert die innovative Digitaldrucktechnik, die Schumacher Packaging als Pionier auf diesem Gebiet insbesondere für die serielle Fertigung hochwertig bedruckter Verpackungen einsetzt, auf umweltschonenden, wasserbasierten Druckfarben. Gleichzeitig entfallen dabei die Produktion und Entsorgung von polymeren Druckplatten. Darüber hinaus sind alle Werke der Schumacher Packaging Gruppe FSC-zertifiziert.

 

 

www.schumacher-packaging.com

 

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