WEPA
Zwei neue Papiermaschinen in Betrieb

02.12.2015 Die WEPA Gruppe mit Hauptsitz in Arnsberg/ Westfalen hat wie geplant im 3. und 4. Quartal 2015 die beiden neuen Papiermaschinen in Lille/ Frankreich und Marsberg/ Deutschland in Betrieb nehmen können. Insgesamt wurden damit an beiden Standorten zu-sammen mehr als 40 Arbeitsplätze geschaffen.

© Foto: Wepa
In Lille erfolgte der Start-up Anfang August. Nach erfolgreichen Optimierungsschritten war die Maschine bereits nach wenigen Tagen in der Lage, Rohpapier in hochwertiger Qualität für die Herstellung von Toilettenpapier und Küchentüchern zu produzieren. Die Papiermaschine ist mit der aktuell besten am Markt verfügbaren Technologie ausgestattet und produziert bei einer Geschwindigkeit von 2.000 m/ min rund 35.000 Tonnen Hygienepapier pro Jahr. Damit erhöht sich die Gesamterzeugungskapazität des WEPA Standortes in Lille auf insgesamt 92.000 Tonnen pro Jahr, die als Toilettenpapier, Küchen- und Kosmetiktücher hauptsächlich in Frankreich und Benelux abgesetzt werden.

Auch die zweite, im Wesentlichen baugleiche Maschine, konnte wie geplant im 4. Quartal am Standort Marsberg/ Deutschland in Betrieb genommen werden. Nach einer optimal verlaufenen Bauphase wurden am 27.10. die ersten Mutterrollen produziert. Mit einer Produktionsleistung von 32.000 Tonnen erhöht die Anlage die Gesamtkapazität des Standortes damit auf mehr als 125.000 Tonnen Rohpapier pro Jahr, das zu Toilettenpapier und Küchentüchern, überwiegend für den deutschen Markt, verarbeitet wird.

„Der Bau der Papiermaschinen in jeweils weniger als einem Jahr vom Spatenstich bis zum Start-up setzt Maßstäbe für die Zukunft. Die hervorragende Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Maschinenlieferanten Toscotec sowie allen weiteren Lieferanten hat diese Meilensteine erst möglich gemacht.“ sagt Walter Hirner, Vorstandsmitglied Technik der WEPA Gruppe.

Beide Anlagen leisten insbesondere hinsichtlich ihrer besonders hohen Energieeffizienz einen erheblichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen.  Damit werden Ressourcen geschont und Kostenstrukturen optimiert. Durch die Reduzierung des Zukaufs im Bereich Halbfertigwaren kann die WEPA Gruppe zudem ihre Logistikströme innerhalb der europäischen Standorte optimieren.

Martin Krengel, Vorstandsvorsitzender der WEPA Gruppe: „Unsere Bereitschaft in modernste Technik zu investieren, unterstreicht unsere zukunftsorientierte Unternehmensstrategie. Die nun verfügbare zusätzliche Erzeugungskapazität trägt maßgeblich maßgeblich zur Optimierung unserer Supply Chain und zur Stärkung unserer Marktposition in Gesamteuropa bei.“
Die WEPA Gruppe mit elf Standorten stärkt damit ihre Wettbewerbsfähigkeit als drittgrößter europäischer Hersteller im Hygienepapiermarkt. Mit nun insgesamt 19 Papiermaschinen und einer Erzeugungsleistung von rund 720.000 Tonnen können in Europa mehr als 400 Millionen Verbraucher mit hochwertigen Tissueprodukten beliefert werden.

Abbildungen: WEPA Papiermaschine in Lille/Frankreich
WEPA Papiermaschine in Marsberg/Deutschland
Foto: Wepa

www.wepa.de
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