Stora Enso
Verkauf des Nymölla-Papierproduktionsstandorts

16.09.2022 Stora Enso hat eine Vereinbarung zur Veräußerung seines Nymölla-Papierproduktionsstandorts in Schweden und aller damit verbundenen Vermögenswerte an Sylvamo, einen in den USA ansässigen globalen Hersteller von ungestrichenem Papier, unterzeichnet.

Stora Enso verkauft Standorte der grafischen Papierproduktion und beschleunigt seine Wachstumsagenda durch die Ausweitung der Produktion von Verpackungskarton
© Foto: Stora Enso
Stora Enso verkauft Standorte der grafischen Papierproduktion und beschleunigt seine Wachstumsagenda durch die Ausweitung der Produktion von Verpackungskarton

Der Unternehmenswert beläuft sich auf 150 Mio. EUR. Der Abschluss wird für Anfang 2023 erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen.

 

Diese Transaktion ist Teil des zuvor angekündigten Plans, vier der fünf Papierproduktionsstandorte von Stora Enso zu veräußern. Im Einklang mit seiner Strategie konzentriert sich Stora Enso auf langfristiges Wachstumspotenzial für seine erneuerbaren Produkte in den Bereichen Verpackung, Gebäudelösungen und Biomaterialinnovationen.

 

"Nach unserer jüngsten Vereinbarung, den Standort Maxau zu veräußern, freue ich mich, dass wir mit Sylvamo einen guten, erfahrenen Eigentümer für unseren Standort Nymölla gefunden haben. Der Prozess zur Veräußerung der verbleibenden Papiervermögenswerte geht weiter", sagt Seppo Parvi, CFO und Head of Paper Division bei Stora Enso.

 

Sylvamo plant, den Standort Nymölla in das globale Papiergeschäft zu integrieren, und die 520 Mitarbeiter der Werksorganisation von Nymölla werden Teil der Transaktion sein. TreeToTextile, das nachhaltige Textilfaserunternehmen, ist nicht Teil der Transaktion und wird den Betrieb am Standort fortsetzen.

 

Die Kapazität des Standorts Nymölla beträgt 485.000 Tonnen holzfreie, ungestrichene Büropapiere, wobei Multicopy die führende Papiermarke ist. Basierend auf den Zahlen für 2021 wird erwartet, dass die Veräußerung den Jahresumsatz von Stora Enso um rund 290 Millionen Euro reduzieren wird. Stora Enso wird bei Abschluss des Verkaufs einen einmaligen Veräußerungsverlust in Höhe von rund 20 Millionen Euro in seinem IFRS-Betriebsergebnis verbuchen, der die Vergleichbarkeit beeinflusst, vorbehaltlich der Anpassung des Abschlussdatums.

 

Stora Enso gab am 13. September die Veräußerung seines Papierstandorts Maxau an die Schwarz Produktion bekannt. Der Veräußerungsprozess für die Papierstandorte von Hylte und Anjala wird ohne einen festgelegten Zeitplan für den Abschluss fortgesetzt. Der Prozess hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Papiergeschäfte von Stora Enso, die weiterhin ihre jeweiligen Kunden bedienen.

 

BofA Securities fungierte bei dieser Transaktion als Finanzberater von Stora Enso.

 

www.storaenso.com

 

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