Arjowiggins
Von Insolvenz in französischen und britischen Werken bedroht

24.01.2019 Ende 2018 war der Verkauf der Papiersparten von Arjowiggins Graphic und Arjowiggins Creative Paper an das niederländische Unternehmen Fineska BV gescheitert. Nun wird die Reißleine gezogen.

Papierhersteller Arjowiggins droht die Insolvenz
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Papierhersteller Arjowiggins droht die Insolvenz
 Arjowiggins sowie die französischen Unternehmen Arjowiggins Papers und Arjowiggins Creative Papers stellen einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens. Auch für einige britische Arjowiggins-Werke werden ebenfalls insolvenzrechtliche Verfahren beantragt.

Grund für den gescheiterten Verkauf der französischen Unternehmen Arjowiggins Graphic und Arjowiggins Creative Paper sind gemäß Pressemitteilungen der französischen Holdinggesellschaft Sequana unter anderem ein verschlechtertes Marktumfeld aufgrund sich wiederholender Kostensprünge, vordringlich für Zellstoff, aber auch für Energie.

Auch einige der französischen Tochtergesellschaften von Arjowiggins werden einen Antrag auf ein gerichtliches Sanierungsverfahren stellen. Dies soll die Werke Arjowiggins Papiers Couchés, Arjowiggins Le Bourray, Greenfield und Arjowiggins Rives betreffen.

Für die britischen Unternehmen AW UK Holdings Ltd, Arjo Wiggins Fine Papers Ltd, Arjo Wiggins Chartham Ltd, Arjowiggins Sourcing Ltd, Arjobex Ltd und Performance Papers Ltd wurde ebenfalls die Bestellung eines Insolvenzverwalters beantragt. Von diesen Unternehmen werden  laut Sequana Papierfabriken in Stoneywood, Chartham und Clacton betrieben.

www.arjowiggins.com
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