Stora Enso, Maxau
Investition von 25 Millionen Euro für die Erzeugung grüner Energie im Werk Maxau

25.07.2018 Stora Enso hat sich dazu entschieden, eine neue Dampfturbine mit einem geschlossenen Kühlkreislauf und zusätzlichem Biomassespeicher in seinem Werk in Maxau zu installieren.

Stora Enso investiert in eine kohlenstoffarme Poduktion in seinem Werk in Maxau
© Foto: Stora Enso
Stora Enso investiert in eine kohlenstoffarme Poduktion in seinem Werk in Maxau
Die Investitionskosten belaufen sich auf ungefähr 25 Million Euro und die Umsetzung des Projektes soll im dritten Quartal 2018 beginnen, mit Vollendung im Jahr 2020.

Stora Enso möchte die langfristige ertragreiche Energieerzeugung im Werk Maxau gewährleisten, indem die Stromerzeugung und die Effizienz erhöht werden. Die neue 57MW-Entnahmekondensationsturbine ergänzt das bestehende Blockheizkraftwerk, das sich seit 2010 im Einsatz befindet. Die Investition wird die Energiekosten reduzieren und die langfristige Kostenwettbewerbsfähigkeit des Papierwerks sichern. Die Amortisationszeit beträgt nach der Installation ungefähr 4 Jahre.

Die Investition trägt zum Fahrplan von Stora Enso für eine kohlenstoffarme Produktion und den wirtschaftlich begründeten Zielen durch einen höheren Anteil an Biomasse und höherer Effizienz (Einsparungen in Höhe von >50 000 Tonnen CO2 pro Jahr) bei. Das geschlossene Kühlsystem wird den Rhein erheblich entlasten, da damit weniger Heizwärme abgegeben und deutlich weniger Flusswasser entnommen wird.

„Es freut uns, diese wichtige Investition bekanntgeben zu können, die unsere langfristige Verpflichtung bestärkt, unseren Kunden hochqualitative Papierprodukte aus kosteneffizienten und nachhaltigen Prozessen liefern zu können. Außerdem hebt es unsere Ambitionen hervor, fossile Rohstoffe zu ersetzen und zu einer grüneren Ökonomie beizutragen“, sagt Kati ter Horst, geschäftsführender Leiter der Papierabteilung.


Werk Maxau

Das Werk in Maxau befindet sich am Rein in der Nähe von Karlsruhe im Südwesten Deutschlands und ist der Hauptstandort des Produktsegments für ungestrichenes Zeitschriftenpapier. Das Werk ist strategisch und auch geographisch gut situiert, um seine Kunden, zu denen große europäische Verlage, Einzelhändler und Druckereien gehören, zu bedienen. Alle Rohmaterialien und Biotreibstoffe befinden sich in der Nähe. Die zwei Papiermaschinen produzieren pro Jahr ungefähr 530.000 Tonnen an ungestrichenem Zeitschriftenpapier. Recyclingpapier ist das Hauptrohmaterial in der Papierproduktion.

Über Stora Enso

Als Teil der Biowirtschaft zählt Stora Enso weltweit zu den führenden Anbietern nachhaltiger Lösungen für die Bereiche Verpackung, Biomaterialien, Holzbau und Papier. Das Unternehmen ist der festen Überzeugung, dass alles, was heute noch aus Materialien auf fossiler Basis hergestellt wird, morgen aus Holz hergestellt werden kann.

Stora Enso beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter in mehr als 30 Ländern. Im Jahr 2017 erwirtschaftete Stora Enso einen Umsatz von 10 Milliarden Euro. Die Stora Enso-Aktien werden an den Börsen von Helsinki und Stockholm gehandelt. Außerdem werden die Aktien in den USA als ADR-Zertifikate gehandelt.

www.storaenso.com

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