Koehler Greiz
Papiermaschine 1 am Standort Greiz feiert 50-jähriges Jubiläum

01.07.2021 Einen Betriebsjubilar der besonderen Art feiert man dieser Tage bei Koehler am thüringischen Standort Greiz: Die Papiermaschine 1 (PM 1) feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1971 wurde sie in Betrieb genommen und seit 1998 schreibt sie mit an der Erfolgsgeschichte der Koehler-Gruppe.

Koehler Standort im thüringischen Greiz
© Foto: Koehler
Koehler Standort im thüringischen Greiz

 Nach der Übernahme des Standorts durch Koehler gemeinsam mit ihrer damaligen Schwesterfirma Euler GmbH & Co. KG fanden umfangreiche Investitionsmaßnahmen statt. Dadurch konnte die Produktion von Lochkartenkarton auf hochwertige farbige Büro- und Spezialkartons aus 100 % Altpapier umgestellt werden. Betrachtet man nur einmal den Sortenmix der Euler ColorTech Papiere, entwickelte sich die PM 1 in ihrer 50-jährigen Laufbahn zu einem echten Multitalent.

 

Papiermaschine mit vielen Besonderheiten

Die PM 1 zeichnet sich durch die Fähigkeit eines schnellen Farb- und Sortenwechsels aus, was laut Holger Palm, Werkleitung Koehler Greiz, dem kleinen Stoff- und Wasserkreislauf im Konstant-Teil der Papiermaschine zu verdanken ist. Eine weitere Besonderheit der PM 1 sind die zwei effizienten Stoffaufbereitungsanlagen und die daraus resultierende Duplexblattbildung. Durch diese beiden Stoffaufbereitungs-anlagen können zwei farblich unterschiedliche Papierbahnen in der Maschine gegautscht werden. „Wir sind stolz darauf, uns mithilfe der PM 1 in den vergangenen 50 Jahren einen festen Platz am Markt für hochwertige Recyclingpapiere – Made in Germany – erarbeitet zu haben“, so Holger Palm.

 

Hohe Qualität spricht für sich

Der Markt und die Konsumenten fordern zunehmend nachhaltige Verpackungslösungen/Produkte und Koehler stellt sich im Bereich Recyclingpapiere einem immer intensiver werdenden Wettbewerb. Dadurch hat sich in den vergangenen Jahren das Produktsortiment kontinuierlich erweitert, um den Wunsch nach mehr nachhaltigen Alternativen bedienen zu können. Recyclingpapiere aus 100 % Sekundärfaserstoffen haben Koehler zum Premiumanbieter für Kreativkarton gemacht, der im Bastel- und Bürobereich sehr geschätzt wird, seinen Weg aber auch in die Verpackungsindustrie und dort sogar in die High-End-Segmente gefunden hat. Das Werk am thüringischen Standort Greiz überzeugt dabei nicht nur mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“, sondern vor allen Dingen mit der natürlichen Haptik und den brillanten Farben seiner Papiere.

Insgesamt sieht Udo Hollbach, Geschäftsführer am Standort Greiz, für die Recyclingpapiere einen stark wachsenden Markt: „Das Bedürfnis nach nachhaltigen Verpackungen ist der beste Wegbereiter für unsere hochwertigen Recyclingpapiere. Unsere Kunden schätzen die intensiven Farben, unser großes Sortiment und die konstant hohe Qualität unserer Produktion.“

 

 

Mehr zur Koehler-Gruppe

Die Koehler-Gruppe wurde 1807 gegründet und ist von Beginn an bis heute familiengeführt. Das Kerngeschäft der Gruppe liegt in der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Spezialpapieren. Dazu zählen unter anderem Thermopapiere, Spielkartenkarton, Getränkeuntersetzer, Feinpapiere, Selbstdurchschreibepapiere, Recyclingpapiere, Dekorpapiere, Holzschliffpappe, Sublimationspapiere und seit 2019 auch innovative Spezialpapiere für die Verpackungsindustrie. In Deutschland verfügt die Koehler-Gruppe mit ihren mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über fünf Produktionsstandorte, drei weitere befinden sich in den USA. Die Gruppe ist international tätig, der Exportanteil lag 2020 bei 70 %, bei einem Jahresumsatz von 770 Mio. Euro.

Als energieintensives Unternehmen investiert Koehler in erneuerbare Energieprojekte wie Windenergie, Wasserkraft und Biomasse. Die Koehler-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 mehr Strom aus erneuerbaren Quellen zu produzieren, als für die Papierproduktion benötigt wird.

 

www.koehler.com
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