Wer gut sät, wird viel ernten

15.11.2016 Die Experten des „Two Team Project“ sowohl aus der Papier- und Zellstoffindustrie als auch von außerhalb haben das Ziel, in zwei Teams bahnbrechende Konzepte zu entwickeln

Die Europäische Union hat das Ziel aufgestellt, die CO2-Emissionen bis 2050 um 80 % zu reduzieren. Die Vereinigung der europäischen Papierindustrie (CEPI) stellt sich der Herausforderung und will herausfinden, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Im November 2011 veröffentlichte CEPI daher die „Roadmap 2050“. Das „Two Team Project“ wurde ins Leben gerufen, um die Industrie an der „Forschungs&Entwicklungs-Front“ wach zu rütteln. Es soll im Wettbewerbscharakter bahnbrechende Technologien für 2050 entwickeln.

CEPI Roadmap 2050 zeigt auf, wie die Papier- und Zellstoffindustrie die gesteckten Ziele der Europäischen Union erreichen kann und welche Maßnahmen dafür nötig sind. In der Tat ist es so, dass die europäische Papier- und Zellstoffindustrie, wenn sie weiterhin wie bisher investiert, bereits eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 50% bis 2050 erreichen könnte. Allerdings ist die Differenz zu den angestrebten Zielen nur durch das Entwerfen, Testen und die Inbetriebnahme von bahnbrechenden Technologien zu überwinden.

Auf der CEPI Paper Week, die im November 2012 in Brüssel stattfand, hat CEPI begonnen, die Differenz von 30 % in Angriff zu nehmen. Das Projekt vereint jeweils 15 verschiedenste europäische Experten sowohl aus der Papier- und Zellstoffindustrie als auch von außerhalb in zweiunabhängigen Teams. Diese werden in einem Wettbewerb bis November 2013 gegeneinander antreten

CEPI ist überzeugt, dass bahnbrechende Technologien nur durch eine gemeinsame europäische Anstrengung des gesamten Sektors entwickelt werden können. Daher gibt es für jeden, egal ob er aus der Papier- und Zellstoffindustrie stammt oder nicht, die Möglichkeit, sich an diesem Prozess zu beteiligen

Bevor der Zweikampf begann, trugen beide Teams dafür Sorge, dass sie auf dem gleichen Informationsstand sind, was bereits existierende Technologien angeht. Schließlich soll keines der beiden Teams auf Grund von Informationsmangel verlieren, sondern durch Kreativität siegen.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel im Wochenblatt für Papierfabrikation, Ausgabe 03/2013 ab Seite 156."
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