Papier als multifunktionaler Werkstoff

15.11.2016 BytePAC lässt sich ganz ohne Werkzeug öffnen und durch den modularen Aufbau jede Komponente bei Bedarf einzeln ersetzen; auf diese Weise reduziert sich die spätere Abfallmenge auf das absolute Minimum

Schon lange ist Papier nicht mehr nur zum Schreiben da – Einsatzmöglichkeiten bestehen in den verschiedensten Industrien und in den unterschiedlichsten Formen. Alleine schon der Umwelt zuliebe bildet dabei das effiziente Recycling ein wichtiges Element in der Wertschöpfungskette so mancher Unternehmen. Auf den ersten Blick mag die IT-Branche weniger geeignet sein für eine nachhaltige Verwendung dieses natürlichen Werkstoffes, doch gibt es auch hier imposante Möglichkeiten einer Nutzung, und zwar für den privaten PC und gewerbliche EDV-Systeme gleichermaßen. Langlebigkeit kommt in der IT zwar grundsätzlich selten zum Tragen, weil die sehr kurzen Innovationszyklen ganz unwillkürlich in die „Trash-and-Rebuy“-Schraube führen. Dennoch gibt es bemerkenswerte Ansätze, auf die es sich lohnt, einen Blick zu werfen.

Schon lange ist Papier nicht mehr nur zum Schreiben da – Einsatzmöglichkeiten bestehen in den verschiedensten Industrien und in den unterschiedlichsten Formen. Alleine schon der Umwelt zuliebe bildet dabei das effiziente Recycling ein wichtiges Element in der Wertschöpfungskette so mancher Unternehmen. Auf den ersten Blick mag die IT-Branche weniger geeignet sein für eine nachhaltige Verwendung dieses natürlichen Werkstoffes, doch gibt es auch hier imposante Möglichkeiten einer Nutzung, und zwar für den privaten PC und gewerbliche EDV-Systeme gleichermaßen. Langlebigkeit kommt in der IT zwar grundsätzlich selten zum Tragen, weil die sehr kurzen Innovationszyklen ganz unwillkürlich in die „Trash-and-Rebuy“-Schraube führen. Dennoch gibt es bemerkenswerte Ansätze, auf die es sich lohnt, einen Blick zu werfen.


Die Idee dafür entstand aus einer Anforderung des langjährigen Geschäfts von Convar als europaweit führender Spezialist für Datenrettung: BytePAC. Dabei handelt es sich um ein modulares Anschluss- und Archivierungssystem für interne Festplatten, dessen Gehäuse komplett aus nachwachsenden Ressourcen besteht: aus Kartonage statt Plastik.

Die internen Festplatten können mit nur wenigen Handgriffen an der perforierten Kartonage vom Verpackungs- und beschreibbaren Archivkarton zu einem ansehnlichen Aufsteller für die Inbetriebnahme umfunktioniert werden. Auf diese Weise entsteht aus der internen eine externe Festplatte.

BytePAC bietet die Möglichkeit, nicht mehr gebrauchte ausgebaute Datenspeicher als externe zu nutzen, aber auch ganz gezielt die deutlich günstigeren internen Festplatten als sinnvolle Alternative zu externen Festplatten einzukaufen, die zudem keine proprietären Netzteile benötigen (deren Ausfall in der Regel auch das Ende der gesamten Platte bedeutet) und deren Betrieb wie beschrieben auch nicht von der Verfügbarkeit eines dezidierten PC-Schnittstellen-Standards abhängt. 

Der Clou: Alle Festplatten können damit unabhängig von den sich immer wieder ändernden Anschlussstandards wie USB 2, USB 3, Thunderbolt und allen kommenden auch langfristig eingesetzt werden. Wenn sich der Standard ändert, kann das modulare Kit entsprechend angepasst werden, was die Daten entsprechend zukunftssicher macht.

Vom verwendeten Material und der Verpackung bis hin zum Betrieb und der Entsorgung stehen die Zeichen auf „grün“. Denn Verpackung und Gehäuse sind schlussendlich ein und dasselbe und auch die Umverpackung wird für das Archiv weiterverwendet. Selbst für das Anschluss-Kit und die optional mit ausgelieferten Festplatten ist keine zusätzliche Verpackung nötig. Hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen schont das BytePAC die Ressourcen und ist (abgesehen vom Anschluss-Kit) hundertprozentig recyclebar.



Lesen Sie den ausführlichen Artikel im Wochenblatt für Papierfabrikation, Ausgabe 04/2013 ab Seite 250.
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