20.-21. Oktober 2017

Symposium der Papieringenieure

Welche Zukunft hat Papier? Welche innovativen Anwendungsfelder ergeben sich für faserbasierte Werkstoffe? Erfahren Sie, wie die Papierindustrie und deren Zulieferindustrie den Transformationsprozess gestalten und sich den Anforderungen in neuen Märkten stellen.

"next2paper – Mit Innovationen erfolgreich in die Zukunft von Papier"  – Symposium der Papieringenieure 20. / 21. Oktober 2017  – TU Darmstadt – Altes Maschinenhaus.
© Foto: Vereinigter Papierfachverband e.V.
"next2paper – Mit Innovationen erfolgreich in die Zukunft von Papier" – Symposium der Papieringenieure 20. / 21. Oktober 2017 – TU Darmstadt – Altes Maschinenhaus.
Das dritte gemeinsame Symposium des Vereinigten Papierfachverbands München (VPM) und der Akademischen Papieringenieurvereine (APV) Dresden und Darmstadt führt die Veranstaltung an den Ort zurück, der den Beginn dieser gemeinsamen Tradition markiert.

Tagungsprogramm (als PDF)
Mentoring Programm (als PDF)
Anmeldung


Interview VPM/APV 1. Vorsitzende

31.07.2017
Symposium in Darmstadt schon in Sichtweite

Vom 20. bis 21. Oktober 2017 findet das dritte gemeinsame Symposium der Papieringenieure des Vereinigten Papierfachverbandes München (VPM) und der Akademischen Papieringenieurvereine Dresden und Darmstadt im Maschinenhaus der TU Darmstadt statt. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Das Thema der Vortragsreihe der Tagung lautet „next2paper – Mit Innovationen erfolgreich in die Zukunft von Papier“. Dr. Ernst-Ulrich Wittmann, 1. Vorsitzender des VPM, Michael Moser, 1. Vorsitzender des APV Dresden und Thomas Villforth, 1. Vorsitzender des APV Darmstadt, erläutern ihre Erwartungshaltungen an die gemeinsame Veranstaltung und geben Auskunft zum aktuellen Arbeitsstand der Tagungsvorbereitung.

(v.l.n.r.): 1. Vorsitzender des VPM  – Dr. Ernst-Ulrich Wittmann, 1. Vorsitzender des APV Darmstadt  –  Thomas Villforth, 1. Vorsitzender des APV Dresden  – Michael Moser
(v.l.n.r.): 1. Vorsitzender des VPM – Dr. Ernst-Ulrich Wittmann, 1. Vorsitzender des APV Darmstadt – Thomas Villforth, 1. Vorsitzender des APV Dresden – Michael Moser


WfP: Wie ist Ihre Erwartungshaltung an das dritte gemeinsame Symposium in Darmstadt?


Dr. Ernst-Ulrich Wittmann: Das zweite gemeinsame Symposium der Papieringenieure in Berlin war ein voller Erfolg. Dementsprechend hoch liegt die Messlatte für das nächste Symposium in Darmstadt. Die Papierindustrie befindet sich in einem starken Wandel. Speziell der Bedarf an  grafischen Papieren ist sehr stark im Rückgang. Die Tagung mit dem Titel „next2paper – Mit Innovationen erfolgreich in die Zukunft von Papier“ soll helfen, sich den kommenden Herausforderungen zu stellen. Wir haben ein sehr interessantes Vortragsprogramm zusammengestellt. Dabei werden neueste Innovationen und Technologien auf unterschiedlichen Gebieten präsentiert. Es werden neben der sich im Wandel befindlichen Industrie die Themen Faserstoff, Papierherstellung und Weiterverarbeitung behandelt.

WfP: Sie erwarten in diesem Jahr besondere Gäste!

Michael Moser: Wir  konnten für unsere Vortragsreihe hochkarätige Referenten gewinnen. Diese kommen sowohl aus der Papierindustrie, der Zulieferindustrie und natürlich von den Universitäten und der Hochschule. Ganz besonders aber freuen wir uns über die Zusage der Teilnahme am Symposium und ein Grußwort der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Frau Brigitte Zypries.  Sie wird für uns eine Rede halten und auch für eine Diskussion bereitstehen.

WfP: Warum halten Sie an dem Konzept der gemeinsamen Veranstaltung fest?


Thomas Villforth: Wir möchten auch dieses Jahr wieder eine gemeinsame Tagung veranstalten, da wir nicht nur positives Feedback aus den Reihen unserer Mitglieder erhalten haben, sondern uns der Erfolg aus Dresden und Berlin der letzten beiden Jahre überdies Recht mit unserem Konzept gibt. Die Kraft der drei Vereine wird aus Sicht der Organisation und hinsichtlich der Teilnehmerzahlen gebündelt. Der sich daraus ergebende  Synergieeffekt führt  dazu, dass die Veranstaltungsreihe für Interessenten immer reizvoller wird.

Dr. Ernst-Ulrich Wittmann: Die hohen Teilnehmerzahlen der letzten beiden Symposien geben dem Konzept absolut Recht.  Die Einzelveranstaltungen davor hatten mit ständig sinkenden Teilnehmerzahlen bei allen drei Vereinen zu kämpfen. Darunter litt auch die Attraktivität. Es war ein Abwärtstrend, dem wir durch die gemeinsame Tagung erfolgreich entgegenwirken konnten. Es gibt kaum ein vergleichbares Jahrestreffen, das bis zu 400 Papiermacher vereint und Teilnehmern ermöglicht, diese Fachmänner und -frauen auf nur einer Veranstaltung versammelt zu erreichen.

WfP: Wie laufen die Vorbereitungen auf die Tagung?


Michael Moser: Wir sind auf einem guten Weg. Die wichtigsten Punkte sind erledigt. Das Vortragsprogramm steht. Dennoch wird die intensive und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren drei Vereinen zur Vorbereitung der Veranstaltung bis zum Tagungswochenende andauern, um den Teilnehmern das bestmögliche Tagungserlebnis inklusive neuer, interessanter Module bieten zu können.

WfP: Welche Neuerungen gibt es in diesem Jahr?


Dr. Ernst-Ulrich Wittmann: Es wird dieses Jahr zahlreiche Neuerungen auf dem Symposium geben. Unsere Sponsorenwerbung war sehr erfolgreich. So wurde es uns ermöglicht, die Attraktivität unserer Veranstaltung mithilfe der gestiegenen Sponsoringeinnahmen nochmals zu erhöhen.

Thomas Villforth: Unser Tagungsband wird wieder begleitend zur Veranstaltung erscheinen. Er wird die wichtigsten Aspekte, wie die Abstracts der Referenten der Tagungsreihe sowie die unterstützenden Sponsoren enthalten. Zusätzlich werden die papiertechnischen Studienrichtungen an der Hochschule München sowie den Technischen Universitäten Dresden und Darmstadt ihre Ausbildung im Tagungsband ausführlich präsentieren und aktuelle Forschungsarbeiten vorstellen.

Michael Moser: Die Unterstützung der Studenten ist erstes Ziel der Veranstaltung. Wir wollen eine Plattform sein, wo sich die Studenten und die Industrie näherkommen und kennlernen können. So ist es diesmal geplant, eine „Job-Corner“ einzurichten und ein Mentoring Programm durchzuführen. Das Mentoring Programm soll helfen, die Studenten mit den Vertretern der Industrie besser zusammenzuführen und so ein einfacheres Kennenlernen zu ermöglichen. Bitte senden Sie bei Interesse eine Information an Jörg Padberg padberg.joerg@hm.edu oder Alexander Böck alexander.boeck@cartatech.de.

WfP: Welche Resonanz findet denn die Tagung, beispielsweise bei Sponsoren?


Dr. Ernst-Ulrich Wittmann: Der Erfolg und die Resonanz der letzten beiden Symposien haben sich natürlich in der Industrie herumgesprochen. So konnten wir wieder sehr viele zusätzliche Sponsoren finden. Das Interesse, sich bei unserer gemeinsamen Tagung als Sponsor zu präsentieren, ist enorm hoch. Sowohl bei Papiererzeugern und Zulieferern stellen wir eine sehr starke Resonanz und große Erwartungen an unsere Veranstaltung als Ort zum Gewinnen neuer Informationen und für das Networking mit anderen Fachleuten aus der Papierindustrie fest. Aber auch die Gewinnung von Nachwuchskräften für die Industrie stellt einen wichtigen Faktor dar. Das hat die Industrie erkannt. Umso mehr freuen wir uns, dass die Industrie uns durch das Sponsoring der Veranstaltung dabei unterstützt. Vielen Dank dafür an alle, die sich so engagieren!!!

WfP: Der Titel der Vortragsreihe des Symposiums lautet „next2paper – Mit Innovationen erfolgreich in die Zukunft von Papier“. Wie innovativ finden Sie persönlich die Papierindustrie?


Michael Moser: Die Bedeutung des Papiers z.B. als reiner Informationsträger oder einfaches Verpackungsprodukt wird immer geringer. Der Trend zur Digitalisierung z.B. konkurriert gegen Druckprodukte wie Zeitungen, Zeitschriften und auch Werbeschriften. Um diesem Abbruch z.B. im Markt der grafischen Papiere entgegen zu wirken, brauchen wir Innovationen.  
Aber auch Anforderungen an die Herstellungstechnologien, an die Produkte selbst sowie ökologische und ökonomische Aspekte zwingen die Papierindustrie, innovativ zu sein, um weiter bestehen zu können.
Aus unseren gewohnten Fasern lassen sich nicht nur mehr einfache Papiere herstellen, in den letzten Jahren wurden viele faserbasierte Spezialprodukte und Anwendungen entwickelt, die man sich vor einigen Jahren noch gar nicht vorstellen konnte.
Unsere Vortragsreihe in diesem Jahr betrachtet Innovationen der kompletten Herstellungskette, von den Fasern über die Papierherstellung bis hin zur Verarbeitung.

WfP: In diesem Jahr finden in allen drei Vereinen Wahlen des neuen Vorstandes statt!


Thomas Villforth: Das ist richtig, dieses Jahr ist Wahljahr, auch in unseren drei Papieringenieurvereinen. Wir als Vorstände der Vereine wünschen uns eine rege Teilnahme an den Mitgliederversammlungen am Samstag und damit eine hohe Wahlbeteiligung.

WfP: Welche Network-Events finden in diesem Jahr statt?


Dr. Ernst-Ulrich Wittmann: Networking ist eines der wichtigsten Ziele einer solch vereinsübergreifenden, mehrtägigen Tagung. Durch den Zusammenschluss unserer drei Vereine zur Schaffung eines gemeinsamen Symposiums eröffnen sich im Rahmen der von uns angebotenen gemeinsamen Gesellschaftsabende, Exkursionen, Mittagessen, Diskussionsrunden und Kaffeepausen völlig neue Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten aus der Papier- und Zellstoffindustrie auszutauschen.

WfP: Wie integrieren Sie die Studenten in die Veranstaltung?


Thomas Villforth: Es ist uns sehr wichtig, auch die zukünftige Generation der Papieringenieure im Rahmen unserer Tagung miteinzubeziehen und in die Papierindustrie einzuführen. Aus diesem Grund stellen wir Studenten nicht nur vom Tagungsbeitrag frei, sondern binden diese auch aktiv in die Tagungsvorbereitung und den Tagungsablauf ein, indem wir Raum für Studentenvorträge und die Präsentation der Hochschule / Universitäten sowie eine hervorragende Plattform für die Kontaktaufnahme zu Firmen geschaffen haben. Letztere basiert dabei auf einer attraktiven Jobbörse in Gestalt eines Treffpunktes für Studenten und potentielle zukünftige Arbeitgeber und einer Pinnwand für Jobangebote und -gesuche.

WfP: Es gibt Stimmungen, die Veranstaltung stehe im Wettbewerb zur ZELLCHEMING-Expo oder zu PTS Symposien. Wie bewerten Sie das?


Dr. Ernst-Ulrich Wittmann: Bei unserer Tagungsreihe handelt es sich um eine ehrenamtlich organisierte, mit geringen Tagesgebühren verbundene Veranstaltung, hinter der kein wirtschaftliches, sondern das Interesse steht, eine attraktive Jahreshauptversammlung der Mitglieder unserer drei Vereine zu schaffen. Sie wird von einem interessanten Rahmenprogramm begleitet, welches den Teilnehmern wiederum die Möglichkeit verschafft, sich über aktuelle Entwicklungen in der Papier- und Zellstoffindustrie zu informieren und mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Michael Moser: Das Hauptanliegen unserer Vereinsarbeit besteht in der Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses der drei Ausbildungsstätten. Hauptanliegen ist dabei persönliche Kontakte und Netzwerke zu intensivieren und die Integration von Studenten und Absolventen in unseren Industriezweig voranzutreiben.

Thomas Villforth: Wir sind der Meinung, dass die Wahrnehmung der Papierindustrie in der Öffentlichkeit verbessert werden muss. Die gemeinsame Tagung bietet damit auch eine Chance, nach außen die notwendige Lobbyarbeit für unsere Industrie und deren Produkte in die Hand zu nehmen. Wer - wenn nicht wir - kann die technischen Möglichkeiten und die erreichte Nachhaltigkeit unserer Produkte besser aufzeigen und vertreten? Ein Wettbewerbsverhältnis zu anderen Veranstaltungen aufzubauen, zählt dabei jedenfalls nicht zu unseren Motiven.

WfP: Sind Sie offen für die Teilnahme weiterer Vereine?
Dr. Ernst-Ulrich Wittmann: Aber sicher, für die Kooperation mit weiteren Vereinen sind wir definitiv offen. In der Vergangenheit hatten u.a. schon die Studenten unserer Schwesterverbände teilgenommen. Auch dieses Jahr laden wir die Mitglieder und Studenten unserer Schwesterverbände aus Karlsruhe, Hamburg und Graz ganz herzlich und als Bereicherung für unsere gemeinsame Tagung zur Teilnahme ein. Wir ermöglichen den Studenten der anderen Vereine die Teilnahme zu den gleichen günstigen Beiträgen wie den Studenten unserer drei Vereine. Der Hauptzweck unserer Vereine ist die Unterstützung der Studenten und dem wollen wir absolut gerecht werden.

WfP: Vielen Dank für die Ausführungen und weiterhin viel Erfolg bei der Vorbereitung der Tagung.

(Dr. Kerstin Graf, Mitglied des APV Dresden)

Erwartungen der Studenten 

Marius Merz, APV Darmstadt Activitas: Ich stehe kurz vor Beginn meiner Master Thesis. Dies wird also das letzte Symposium der Papieringenieure sein, an dem ich als Student teilnehmen werde. In den letzten Jahren habe ich vor allem den Kontakt und Austausch mit den Studenten der anderen Hochschulen geschätzt. Die Abendveranstaltungen sind eine gute Gelegenheit die Aktiven und Passiven der Vereine kennen zu lernen. Durch die sehr interessanten Vorträge sind Anknüpfpunkte für erste Gespräche schnell gefunden und die Programmführung durch den Abend gibt ausreichend Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. Ich hoffe bei der diesjährigen Jahrestagung wieder viele interessante Menschen kennen zu lernen und bin sicher, dass unser Darmstädter Heimspiel für alle ein voller Erfolg wird.
Marius Merz, APV Darmstadt Activitas: Ich stehe kurz vor Beginn meiner Master Thesis. Dies wird also das letzte Symposium der Papieringenieure sein, an dem ich als Student teilnehmen werde. In den letzten Jahren habe ich vor allem den Kontakt und Austausch mit den Studenten der anderen Hochschulen geschätzt. Die Abendveranstaltungen sind eine gute Gelegenheit die Aktiven und Passiven der Vereine kennen zu lernen. Durch die sehr interessanten Vorträge sind Anknüpfpunkte für erste Gespräche schnell gefunden und die Programmführung durch den Abend gibt ausreichend Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. Ich hoffe bei der diesjährigen Jahrestagung wieder viele interessante Menschen kennen zu lernen und bin sicher, dass unser Darmstädter Heimspiel für alle ein voller Erfolg wird.

Rosario Othen, APV Darmstadt Activitas: Nun, ich bin zwar mehr oder weniger „frisch“ aus der Lehre. Das dort gelernte war auch ganz nett, jedoch es ist noch so viel mehr möglich mit Papier. Dieser Werkstoff ist so vielseitig einsetzbar. Und sogar auf Gebieten, wo man ihn nicht einmal erahnen würde. Dieses Symposium zeigt ganz andere Möglichkeiten, vor allem die, die realisierbar sind. So ist zumindest meine Hoffnung. Meine Erwartungen an die Tagung: Den Hintergrund in der Papierindustrie besser kennenlernen. Vor allem die zahlreichen Zulieferer, die mit ihren Ideen die Branche weiterentwickeln. Am liebsten natürlich persönlich an dem Gesellschafts- oder Ballabend, die ich auf keinen Fall verpassen werde.
Rosario Othen, APV Darmstadt Activitas: Nun, ich bin zwar mehr oder weniger „frisch“ aus der Lehre. Das dort gelernte war auch ganz nett, jedoch es ist noch so viel mehr möglich mit Papier. Dieser Werkstoff ist so vielseitig einsetzbar. Und sogar auf Gebieten, wo man ihn nicht einmal erahnen würde. Dieses Symposium zeigt ganz andere Möglichkeiten, vor allem die, die realisierbar sind. So ist zumindest meine Hoffnung. Meine Erwartungen an die Tagung: Den Hintergrund in der Papierindustrie besser kennenlernen. Vor allem die zahlreichen Zulieferer, die mit ihren Ideen die Branche weiterentwickeln. Am liebsten natürlich persönlich an dem Gesellschafts- oder Ballabend, die ich auf keinen Fall verpassen werde.

Thomas Harter, APV Graz  Activitas: Wie schon im vorherigen Jahr freut es uns vom APV Activitas Graz, wieder am diesjährigen Symposium teilnehmen zu dürfen. Nach unserer Tagung in Graz im Mai, ist es immer wieder sehr interessant und aufschlussreich was an den deutschen Universitäten und der Industrie passiert. Auf das Thema Karton und Pappe als Zukunftsprodukt folgend, freue ich mich dieses Jahr auf Vorträge und Diskussionen über alternative und hochmoderne Einsatzgebiete von Papier und Faserprodukten und wie und wo diese angenommen und verwendet werden.
Thomas Harter, APV Graz Activitas: Wie schon im vorherigen Jahr freut es uns vom APV Activitas Graz, wieder am diesjährigen Symposium teilnehmen zu dürfen. Nach unserer Tagung in Graz im Mai, ist es immer wieder sehr interessant und aufschlussreich was an den deutschen Universitäten und der Industrie passiert. Auf das Thema Karton und Pappe als Zukunftsprodukt folgend, freue ich mich dieses Jahr auf Vorträge und Diskussionen über alternative und hochmoderne Einsatzgebiete von Papier und Faserprodukten und wie und wo diese angenommen und verwendet werden.

Jochen Steinacher, APV Dresden Activitas: Die Papierindustrie blickt bereits auf eine lange Geschichte ständiger Innovationen zurück. Um diese Entwicklung fortzuführen ist es notwendig, das Papier in seinen Anwendungen auf das nächste Level zu heben. Dafür sind interdisziplinäre Ansätze sowie das Einbinden neuer Technologien unumgänglich. Auch die Verfahren und Anlagen zur Papierherstellung und -verarbeitung sind ständigem Fortschritt unterworfen. Vor diesem Hintergrund bringt das Symposium der Papieringenieure in Darmstadt mit zahlreichen Beiträgen zu topaktuellen Entwicklungen sowohl erfahrene als auch zukünftige Papieringenieure zusammen. Es bietet eine tolle Gelegenheit zum Austausch und Networking und bildet so die Basis für ein vernetztes, interdisziplinäres Schaffen an den Technologien der Zukunft.
Jochen Steinacher, APV Dresden Activitas: Die Papierindustrie blickt bereits auf eine lange Geschichte ständiger Innovationen zurück. Um diese Entwicklung fortzuführen ist es notwendig, das Papier in seinen Anwendungen auf das nächste Level zu heben. Dafür sind interdisziplinäre Ansätze sowie das Einbinden neuer Technologien unumgänglich. Auch die Verfahren und Anlagen zur Papierherstellung und -verarbeitung sind ständigem Fortschritt unterworfen. Vor diesem Hintergrund bringt das Symposium der Papieringenieure in Darmstadt mit zahlreichen Beiträgen zu topaktuellen Entwicklungen sowohl erfahrene als auch zukünftige Papieringenieure zusammen. Es bietet eine tolle Gelegenheit zum Austausch und Networking und bildet so die Basis für ein vernetztes, interdisziplinäres Schaffen an den Technologien der Zukunft.


Statements der Diskussionsleiter

Erich Kollmar, Geschäftsführender Gesellschafter Gebr. Bellmer:
Es ist einfach großartig, dass die drei wichtigen Studienvereinigungen so zusammenarbeiten, dass wieder ein so hochkarätiges Programm stattfindet. Neben dem Fachaspekt werden wir hier wieder super Möglichkeiten zum persönlichen Austausch haben. Das macht die Veranstaltung zu einem der Höhepunkte im Papiermacherkalender für mich!
Erich Kollmar, Geschäftsführender Gesellschafter Gebr. Bellmer: Es ist einfach großartig, dass die drei wichtigen Studienvereinigungen so zusammenarbeiten, dass wieder ein so hochkarätiges Programm stattfindet. Neben dem Fachaspekt werden wir hier wieder super Möglichkeiten zum persönlichen Austausch haben. Das macht die Veranstaltung zu einem der Höhepunkte im Papiermacherkalender für mich!

Prof. Dr. Frank Miletzky, Vorstandsvorsitzender der PTS und Honorarprofessor an der TU Dresden: Die Papierindustrie befindet sich weltweit in einem Transformationsprozess, der durchaus als dramatisch zu bezeichnen ist. Allein im CEPI-Bereich haben wir in den zurückliegenden zehn Jahren ca. ein Drittel an Papierfabriken und Mitarbeitern verloren, aber auch das Investitionsvolumen ist entsprechend gefallen. Dieser Trend kehrte sich in den letzten drei Jahren glücklicherweise wieder um, so dass jetzt erkennbar Neupositionierungen und Entwicklungen in der Branche stattfinden. Für die Veranstaltung erwarte ich spannende Beiträge über konkrete Schritte zur Transformation von traditionellen Unternehmen.
Prof. Dr. Frank Miletzky, Vorstandsvorsitzender der PTS und Honorarprofessor an der TU Dresden: Die Papierindustrie befindet sich weltweit in einem Transformationsprozess, der durchaus als dramatisch zu bezeichnen ist. Allein im CEPI-Bereich haben wir in den zurückliegenden zehn Jahren ca. ein Drittel an Papierfabriken und Mitarbeitern verloren, aber auch das Investitionsvolumen ist entsprechend gefallen. Dieser Trend kehrte sich in den letzten drei Jahren glücklicherweise wieder um, so dass jetzt erkennbar Neupositionierungen und Entwicklungen in der Branche stattfinden. Für die Veranstaltung erwarte ich spannende Beiträge über konkrete Schritte zur Transformation von traditionellen Unternehmen.

Prof. Dr. Markus Biesalski, Technische Universität Darmstadt, Department of Chemistry:
Ich freue mich auf einen intensiven Austausch zwischen aktiven, jungen Wissenschaftlern und den Alumni der jeweiligen Institute. Spannende Gespräche, Vorträge sowie eine Location und ein Rahmenprogramm, was keine Wünsche für dieses Generationen übergreifende Treffen übrig lassen.  "next2paper" – ich bin dabei!
Prof. Dr. Markus Biesalski, Technische Universität Darmstadt, Department of Chemistry: Ich freue mich auf einen intensiven Austausch zwischen aktiven, jungen Wissenschaftlern und den Alumni der jeweiligen Institute. Spannende Gespräche, Vorträge sowie eine Location und ein Rahmenprogramm, was keine Wünsche für dieses Generationen übergreifende Treffen übrig lassen. "next2paper" – ich bin dabei!

Prof. Dr. Martin Angerhöfer, Hochschule München Fakultät 05  – Verpackungstechnik: In der Verpackungstechnik bieten sich für Papier, Pappe und Karton nicht trotz, sondern gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung zahlreiche Chancen für neue Absatzmärkte. Darüber hinaus steigt der Anteil der Konsumenten, die von den ökologischen Vorteilen faserbasierter Verpackungslösungen überzeugt sind, stetig an. Die Zukunft liegt bei den Unternehmen, die durch innovative Technologien neue Produkteigenschaften anbieten, um die vielfältigen und komplexen Anforderungen an eine gute Verpackung noch besser als bisher zu erfüllen.
Prof. Dr. Martin Angerhöfer, Hochschule München Fakultät 05 – Verpackungstechnik: In der Verpackungstechnik bieten sich für Papier, Pappe und Karton nicht trotz, sondern gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung zahlreiche Chancen für neue Absatzmärkte. Darüber hinaus steigt der Anteil der Konsumenten, die von den ökologischen Vorteilen faserbasierter Verpackungslösungen überzeugt sind, stetig an. Die Zukunft liegt bei den Unternehmen, die durch innovative Technologien neue Produkteigenschaften anbieten, um die vielfältigen und komplexen Anforderungen an eine gute Verpackung noch besser als bisher zu erfüllen.


Impressionen vom Symposium Berlin 2016


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