Papierfabrik Meldorf neu im Team bei creapaper
creapaper erweitert den Kreis der auf Grasfaserbasis produzierenden Papierfabriken

Montag, 05. Februar 2018 Mit der Papierfabrik Meldorf im norddeutschen Tornesch gewinnt creapaper einen weiteren namhaften Partner hinzu. Am Standort in Tornesch wird nun neben den traditionellen Testlinern auf Basis von 100% Altpapier auch der „Nature-Liner“ auf Basis von 50% Grasfasern und 50% Altpapier hergestellt.

Vielfältige Anwendungen für Verpackungen aus Graspapier
© Foto: Maurer-Fritz
Vielfältige Anwendungen für Verpackungen aus Graspapier
„Wir freuen uns außerordentlich, dass Herr Martin Pflug als Geschäftsführer der Papierfabrik die begonnene gute Zusammenarbeit weiter ausbaut“, so Uwe D´Agnone, geschäftsführender Gesellschafter der creapaper.

Rund ein Dutzend Papierfabriken in Deutschland, den Niederlanden und Italien nutzen bislang den Grasfaser-Rohstoff GRASPAP® für die Entwicklung eigener Rezepturen für Papiere und Kartonagen mit einem Grasfaseranteil von bis zu 50%. Zahlreiche Branchenkenner sind mittlerweile davon überzeugt, dass sich der Rohstoff GRASPAP als dritte Säule neben Frischfasern und Recyclingpapier in der internationalen Papierproduktion etablieren wird. So setzen bereits heute namhafte Kunden auf Graspapier-Produkte. Creapaper ist im Gespräch mit allen großen Unternehmen der Lebensmittelindustrie und des -handels sowie allen großen Versandhändlern um weitere Verpackungslösungen auf Basis von Grasfasern auf den Markt zu bringen.

Die großen Lebensmitteldiscounter ALDI und Lidl haben sich in einer Presseinformation Anfang letzter Woche dazu bekannt, den Anteil an Verpackungen speziell bei Obst und Gemüse deutlich zu reduzieren, u.a. durch den Einsatz von Graspapierverpackungen. REWE, REWE Österreich und PENNY setzen bereits seit Frühjahr 2017 ihre Verpackungen für BioÄpfel und –Tomaten auf Graspapier ein.

Über creapaper

Die in Hennef ansässige Creapaper GmbH produziert mit einem patentierten Verfahren einen alternativen Rohstoff für die Papier- und Verpackungsindustrie auf Basis von Gras bzw. Heu und spart so bis zu 75% der CO2-Emissionen bei der Herstellung, reduziert den Wasserverbrauch von 6.000 auf 2 Liter pro Tonne und benötigt keine Chemie.
Mit aus der Grasfaser hergestellten Pellets (GRASPAP®) liefert creapaper einen alternativen Rohstoff, der anstelle von Zellstoff aus Frischfasern (Holz) oder Altpapier in der Papierproduktion eingesetzt werden kann. Bereits jetzt können so bis zu 50% der herkömmlichen Holz- bzw. Altpapierfasern ersetzt werden.
creapaper wurde bereits mehrfach für seine innovative und nachhaltige Entwicklung des neue Grasfaserstoffs ausgezeichnet, u.a. mit dem Start Green Award 2016 und dem KfW Award Gründen 2017. creapaper gehört zu den Finalisten des GreenTec Award, der im Mai 2018 gekürt wird.

www.creapaper.de

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