Gesteigerte Papierqualität durch optimierte Pressfilze
Koehler Kehl steigert Produktivität mit Produkten und Know-how von Voith

Dienstag, 05. Dezember 2017 Beim Upgrade seiner PM 2 vertraut Koehler Kehl auf Produkte aus dem AdvancedPRODUCTS Portfolio von Voith. Sie erlauben dem Unternehmen, den Wasserverbrauch der Anlage zu senken, ermöglichen eine schnellere Anlaufkurve und steigern gleichzeitig die Qualität des Papiers.

Wiebke Petzold (Voith Produktmanagerin) und Joachim Fuchs (Produktionsleiter PM 2 / SM 2 bei Koehler Kehl in Deutschland) an der PM 2 in Kehl.
© Foto: Voith
Wiebke Petzold (Voith Produktmanagerin) und Joachim Fuchs (Produktionsleiter PM 2 / SM 2 bei Koehler Kehl in Deutschland) an der PM 2 in Kehl.
Einer der wesentlichen Stärken von Koehler ist die Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung. Deshalb standen bei den Upgrades der Pressenpartie an der PM 2 ein stabilerer Betrieb, die zuverlässige Planung von Stillständen und die gesteigerte Sicherheit in der Produktion im Mittelpunkt. Das Unternehmen produziert auf der Anlage knapp 130.000 Tonnen Thermopapiere im Jahr, deren Flächengewichte zwischen 35 und 47 g/m² liegen.

Im Zuge verschiedener Verbesserungsmaßnahmen stattete Voith die Pressenpartie mit Produkten aus dem PressMax Portfolio der AdvancedPRODUCTS aus. Ziel dabei war vor allem die kontinuierliche Qualitätssteigerung der Papiersorten sowie eine Senkung der Betriebskosten.
Letzteres wurde insbesondere durch den Einsatz der QualiFlex Pressmäntel in der Schuhpresse erreicht. Die Mäntel wurden weiterentwickelt und im Abriebverhalten verbessert. An der PM 2 führte dies zu einer Verdopplung der Laufzeit. Entsprechend sank der Wartungsaufwand für den Tausch der Schuhpressenbezüge, da bislang ein Wechsel der Pressmäntel durchschnittlich nach 180 Tagen notwendig war.

Die Steigerung der Produktivität war ebenfalls der Grund für die Einführung von Pressfilzen mit PeakElement. Sie ermöglichen einen schnelleren Start und bessere Nip-Entwässerung als Standardfilze. Infolgedessen konnte die Anlaufkurve der Maschine nach dem Filzwechsel bereits deutlich verkürzt werden. „An der PM 2 konnten wir durch das Installieren der vorhandenen Voith Produkte ganz klar die Anlaufkurve verbessern nach dem Bespannungswechsel. Die Maschine kann schneller auf ihre Endgeschwindigkeit gebracht werden mit weniger Problemen und hat dadurch natürlich eine höhere Verfügbarkeit und geringere Betriebskosten,“ bestätigt Joachim Fuchs, Produktionsleiter PM 2 / SM 2 bei Koehler Kehl in Deutschland.

Darüber hinaus liefern die Messungen von FeltView wichtige Feuchte- und Permeabilitätsdaten zur gezielten Konditionierung der Pick-up-Filze. Diese Daten kann Koehler nutzen, um die Einstellung der Anlage kontinuierlich zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Kritische Filz-Konditionen können identifiziert werden, bevor sie den Prozess stören und die Filze werden im optimalen Betriebszustand gefahren. FeltView macht zudem manuelle Messungen überflüssig, was letztlich die Sicherheit der Produktion erhöht.

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