Model-Gruppe mit erfolgreichem Geschäftsjahr
Wachstumssprung in etabliertem Marktumfeld

Montag, 20. Februar 2017 Die auf dem Gebiet von Verpackungen aus Voll- und Wellkarton tätige Model-Gruppe erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen konsolidierten Gruppenumsatz von 874 Millionen Schweizer Franken, was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 42 Prozent entspricht.

Hauptsitz der Model-Gruppe in Weinfelden/Schweiz
© Foto: Model
Hauptsitz der Model-Gruppe in Weinfelden/Schweiz
Im Berichtsjahr beschäftigte die Gruppe  etwas mehr als 4.200 Mitarbeiter, knapp 1000 mehr als im Vorjahr. Mit mehr als 900 Mitarbeitenden beträgt der Anteil in der Schweiz 22 Prozent. Hauptwachstumsgrund ist die planmässig verlaufende Akquisition und Integration der ehemaligen P-Well Gruppe in Deutschland zur Model GmbH. Die Ausweitung der geografischen Absatzmärkte erhöhte den Anteil europäischer Gruppenkunden, so dass wichtige Ländermärkte wie Tschechien, Polen, Benelux und die Schweiz mit mehr als 4 Prozent zum Wachstumskurs beitragen konnten. Investitionen in Höhe von 88 Millionen Schweizer Franken flossen in Innovations-, Modernisierungs- und Expansionsprojekte.

Gutes Absatz-Volumen / Neues Werk in Polen

Die Model-Gruppe setzte in ihren Ländermärkten Schweiz, Deutschland, Polen, Tschechien, Benelux, Frankreich, Österreich, Slowakei und Kroatien knapp 1200 Quadratkilometer Wellkartonverpackungen/-bögen und mehr als 26.000 Tonnen Vollkartonverpackungen ab. Die beiden Schweizer Papierfabriken in Weinfelden und Niedergösgen produzierten zusammen 383.000 Tonnen (Vorjahr 375.000 Tonnen) altpapierbasierte Wellkartonpapiere.
Das neue Werk im polnischen Nowa Sól, das insgesamt dritte Model-Werk in Polen, hat in diesen Tagen die Produktion mit rund 60 Mitarbeitenden und modernsten Verarbeitungs-maschinen aufgenommen.

Ausblick: Innovatives Vorhaben in der Schweiz

Die leichte konjunkturelle Belebung in Europa sollte, zusammen mit den spannenden Innovationsprojekten in der Gruppe, die negativen Wirkungen des starken Schweizer Frankens teilweise wettmachen können. In einem Monat starten in Weinfelden die ersten Versuche mit einer neuen Stoffaufbereitungsanlage, welche gute, aber bis dato meist thermisch entsorgte, Papierfasern aufbereiten kann. Für das laufende Jahr zielen die Investitionen in der Höhe des Vorjahres auf Verbesserungen in der Logistik und der Produktivität.
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