Food+: Neue Barriere-Lösung
FFI Qualitätsmanager informieren sich

Freitag, 28. Juli 2017 Auf Einladung des Assoziierten FFI Mitglieds Buchmann Karton traf sich der FFI Arbeitskreis Qualitätsmanagement Ende Juni zu einem Workshop am Sitz des Kartonherstellers im pfälzischen Annweiler, um sich von Vertretern des Unternehmens dessen Barrierekarton-Lösung Food+ vorstellen zu lassen.

FFI Qualitätsmanager besuchen Buchmann Karton in Annweiler
© Foto: Fachverband-Faltschachtel-Industrie e.V.
FFI Qualitätsmanager besuchen Buchmann Karton in Annweiler
Vertriebs- und Marketing-Direktor Thomas Dieckhöfer und Technologie-Leiter Josua Leonardt erläuterten das auf einem Adsorber-Prinzip basierende Barriere-Konzept des neuen Food+. Bei dieser Barriere-Lösung wird der aus einem natürlichen Mineral gewonnene Adsorber inline in die aus Recycling-Material bestehende Mittellage des Kartons eingebracht.

In der Workshop-Diskussion mit den rund zehn FFI Qualitätsmanagern wurden alsdann solche Aspekte wie die Migrations-Kapazität, die Verarbeitbarkeit beim Faltschachtel-Hersteller, organoleptische Einflüsse auf das Lebensmittel und die Recyclingfähigkeit von Food+ eingehend erörtert. Die FFI Qualitätsmanager zeigten sich angetan vom ganzheitlichen Lösungskonzept dieser neuen Karton-Qualität und erwarten nun mit Spannung die Ergebnisse der ersten Langzeit-Lagertests mit realen Lebensmitteln, die in aus Food+ hergestellten Faltschachteln verpackt wurden.

Abschließend bot Buchmann Karton den FFI Mitgliedern an, sie bei ihren Gesprächen mit der Markenartikel-Industrie und dem Handel zu begleiten, um sich als gemeinsame Lösungs-Anbieter zur Minimierung von Mineralölkohlenwasserstoff-Migrationen zu präsentieren. Seinen Abschluss fand der Workshop bei einem Werksrundgang, bei dem den FFI Qualitätsmanagern direkt an der Kartonmaschine die technische Innovation der Adsorber-Integration erläutert wurde.

Für den FFI Arbeitskreis Qualitätsmanagement war es der vierte Workshop dieser Art, nachdem das Gremium seit 2015 bereits drei andere Kartonhersteller besucht hat, die ebenfalls Barrierelösungen nach unterschiedlichen Konzepten entwickelt haben.
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