Valmet
Effizienzsteigerung an der PM 2 bei Klingele in Weener

29.03.2018 Die Klingele Papierwerke produzieren seit vielen Jahrzenten Wellpappenrohpapiere und Erzeugnisse aus Wellpappe zur großen Zufriedenheit ihrer Kunden. Dabei überzeugt das Familienunternehmen durch stabile Partnerschaften, Flexibilität, Schnelligkeit und moderne Technik.

Der Oberwerkführer bei Klingele, Jörg Smidt, (links neben Dirk Petersen von Valmet) ist zufrieden: „Es wurden alle Ziele bei diesem Umbau erreicht. Eine sehr gute Zusammenarbeit hat zu dem erfolgreichen Ablauf des Projektes geführt.“
© Foto: Valmet
Der Oberwerkführer bei Klingele, Jörg Smidt, (links neben Dirk Petersen von Valmet) ist zufrieden: „Es wurden alle Ziele bei diesem Umbau erreicht. Eine sehr gute Zusammenarbeit hat zu dem erfolgreichen Ablauf des Projektes geführt.“
Eine kostengünstige und umweltfreundliche Produktion ist dem Kunden hier ebenso wichtig, wie ein teamorientierter Führungsstil. Neue Technologien, Anlagen und Verfahren runden das Profil ab.

Um die Effizienz der PM 2 zu überwachen und einen möglicherweise notwendigen Handlungsbedarf frühzeitig zu erkennen, wird seit mehreren Jahren gemeinsam mit Valmet ein „Production Survey“ durchgeführt. Aufgrund der langjährigen gemeinsamen Datenerfassung gibt das Survey auch Aufschluss über die Entwicklung der Maschine, was sich im Laufe der Jahre in einer Steigerung der Effizienz der Maschine widerspiegelt. Im Jahr 2015 entschloss man sich daher für einen weiteren Schritt zur Steigerung der Effizienz der PM 2.

Es wurden neue Möglichkeiten diskutiert und untersucht, die Effizienz der Maschine zu steigern. Aufgrund der guten Erfahrungen mit Valmet Aufführsystemen bei Blue Paper in Straßburg wurde die PM 2 zusammen mit Valmet in diesem Bereich umgebaut.

Eine Effizienzsteigerung lässt sich beispielsweise aufgrund einer höheren Überführgeschwindigkeit in der Vortrockengruppe erkennen. Das höhere Vakuum an den Valmet Hirun Web Stabilizer Blaskästen in der ersten Trockengruppe führt zu einer erkennbaren Zugreduzierung, damit einhergehend zu einer Reduzierung der Abrisse und somit einer besseren Verfügbarkeit. Das höhere Vakuum bewirkt zusätzlich eine verbesserte Papierbahnführung am Trockensieb – bei gleichbleibenden Energieverbrauch.

Der Lieferumfang bestand im Wesentlichen aus Spitzenüberführungsequipment für die Pressen- und Vortrockenpartie sowie aus Lauffähigkeitskomponenten Valmet Hirun Web Stabilizer 2E für die erste Trockengruppe. Der Spitzenüberführungsprozess wurde in der Pressenpartie mit einer Valmet Tail Threading Vacuum Conveyor Press-Einheit und zugehörigen Blasdüsen sowie in der Vortrockenpartie durch mehrere Valmet Tail Threading Double Fabric-Einheiten und Aufführblasungen verbessert.

Vorteile von Valmet Hirun Web Stabilizer und Valmet Tail Threading Vacuum Conveyor Press
•    Bessere Papierqualität
•    Verbesserte Lauffähigkeit
•    Zugreduzierung
•    Weniger Abrisse
•    Höhere Maschineneffizienz
•    Reduzierung von Produktionsverlusten, weniger Seilverschleiß und ungeplante Stillstände
•    Mehr Sicherheit für Personal und Maschinenteile


Die Installation erfolgte im März 2017. Das gesamte Valmet Projektteam war aufgrund einer intensiven Vorplanung perfekt auf den Stillstand vorbereitet und lag deshalb auch jederzeit im Zeitplan. Valmets professionelle Baustellenplanung und -führung, die gründlichen Untersuchungen an der Maschine vor dem Stillstand und viele weitere Komponenten wie die reibungslose Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten ließen den Umbau deshalb zu einer Erfolgsgeschichte werden.
Das Ergebnis ist zufriedenstellend und die gesetzten Ziele wie Zugreduzierung und Vereinfachung der Spitzenüberführung wurden erreicht. Seitens Klingele ist man mit dem Ablauf des Umbaus und den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden, schlussfolgerte Johannes Reiners, Produktionsleiter der PM 2.

www.valmet.com

stats